Widerspruch

Ist ein Versicherter mit einer Verwaltungsentscheidung (z. B. dem Rentenbescheid) nicht einverstanden, kann er innerhalb eines Monats Widerspruch beim Unfallversicherungsträger erheben. Eine entsprechende Belehrung soll jeder Bescheid enthalten (Rechtsbehelfsbelehrung). Ist diese in dem Bescheid des Versicherungsträgers nicht enthalten, kann der Widerspruch sogar innerhalb von zwölf Monaten eingelegt werden.

Über den Widerspruch entscheidet die Widerspruchsstelle. Sie wird im Wesentlichen von der Selbstverwaltung (Vertreterversammlung) bestimmt und setzt sich aus Versicherten- und Arbeitgebervertretern zusammen. Die Widerspruchsstelle kann dem Widerspruch abhelfen oder ihn zurückweisen. Weist sie ihn zurück, ist gegen die Entscheidung der Widerspruchsstelle Klage beim Sozialgericht möglich.