Nanomaterialien

In immer mehr Bau- und Reinigungsprodukten werden Nanoteilchen eingesetzt, um völlig neue Eigenschaften zu erzielen (z.B. selbstreinigende, bakterizide, kratzfeste Wirkungen). Einige Beispiele:

  • Fassadenbeschichtungen werden durch Nanotechnologie selbstreinigend;
  • Glasoberflächen werden durch Schichten aus Nanoteilchen entspiegelt;
  • Holzlacke mit Nanoteilchen schützen gegen UV-Licht oder werden kratzfester;
  • Nanoteilchen optimieren die Feinstruktur des Betons, was zu einer höheren Dauerhaftigkeit und Korrosionsbeständigkeit führt.

Die möglichen Gefahren für Mensch und Umwelt bei Tätigkeiten mit Nanomaterialien werden noch erforscht. Die höchste Gefahr ist beim Einatmen von Nanomaterialien gegeben. Untersuchungen zeigen, dass die bei Stäuben üblichen Schutzmaßnahmen auch gegenüber Nanomaterialien wirksam sind.

In der Nano-Liste der BG BAU wird angegeben, ob die Produkte nanotechnologische Effekte aufweisen und worauf diese zurückzuführen sind oder ob eine Auslobung mit "Nano" nur aus Werbegründen erfolgt. Die Produktübersicht ist sicher nicht vollständig. Teilen Sie der BG BAU mit, welche Nano-Produkte noch fehlen. Senden Sie uns einfach eine Nachricht. Benutzen Sie hierfür den Link "Fehlendes Nanoprodukt" in der rechten Spalte!

Im Rahmen eines Projektes der DGUV wurde das "Nanorama Bau" erstellt. Das "Nanorama Bau" ist eine neuartige Online-Anwendung, bei welcher man sich auf einer virtuellen Baustelle bewegt. Auf spielerische Art erhält man dabei Informationen zu Nanoprodukten, zu möglichen Expositionen und nötigen Schutzmaßnahmen. Das "Nanorama Bau" ist Bestandteil des neuen Nano-Portals "Sicheres Arbeiten mit Nanomaterialien".

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