Häufige Fragen zum Coronavirus (FAQ)

Schutz vor Coronavirus

Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Fieber sowie zu einer Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns führen.

Weitere Symptome können sein: Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Konjunktivitis, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Apathie, Somnolenz.

Eine Infektion mit dem Coronavirus kann auch ohne Symptome verlaufen.

Quelle: RKI
Stand: Mai 2021

  • Meiden Sie Personenansammlungen und halten Sie zu anderen Personen mindestens 1,5 bis 2 Meter Abstand.
  • Niesen und husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, das Sie sofort entsorgen (Husten- und Niesetikette).
  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich mindestens 20 Sekunden lang die Hände mit Flüssigseife unter fließendem Wasser. Trocknen Sie die Hände anschließend gründlich ab. Verwenden Sie bei Gemeinschafts-Waschgelegenheiten Einweg-Handtücher. Nutzen Sie das Einweg-Handtuch nach dem Trocknen der Hände zum Zudrehen des Wasserhahns und Öffnen der Tür.
  • Fassen Sie sich nach Möglichkeit nicht ins Gesicht, vermeiden Sie die Berührung der Schleimhäute im Bereich von Augen, Mund und Nase.
  • Nutzen Sie für den Weg zur Arbeit möglichst individuelle Verkehrsmittel, wie z. B. den PKW oder, wo das möglich ist, das Fahrrad. Bei Fahrgemeinschaften halten Sie bitte den Mindestabstand ein (nicht nebeneinander sitzen, sondern versetzt [Schachbrett]).
  • Lüften Sie regelmäßig.
  • Wenn der Abstand zu anderen Menschen nicht sicher eingehalten werden kann, tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz/medizinische Gesichtsmaske.

Weitere Informationen:
Plakat: "Die 5 lebenswichtigen Regeln"
Plakat: "5 Tipps, wie man sich vor Ansteckung schützt"
Plakat "AHA+L"

Seit dem 7. Juni 2021 beteiligt sich die BG BAU mit ihrem Arbeitsmedizinischen Dienst der BG BAU (AMD der BG BAU) an den Corona-Schutzimpfungen - entsprechend der Menge des zur Verfügung gestellten Impfstoffes. Das Impfangebot der BG BAU richtet sich an die Mitgliedsunternehmen und Versicherten der BG BAU und wird durch den AMD der BG BAU ausgeführt.
Weitere Informationen zum Thema Corona-Schutzimpfungen.

Stand: Juni 2021

Derzeit gehen Experten davon aus, dass genesene Patienten nur ein geringes Risiko haben, ein zweites Mal an COVID-19 zu erkranken. Erste Studien haben gezeigt, dass Personen nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion spezifische Antikörper entwickeln, die das Virus in Labortesten neutralisieren können. Unklar ist jedoch noch, wie robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird und ob es möglicherweise von Mensch zu Mensch Unterschiede gibt. Für weitere Erkenntnisse sind Studien über einen längeren Zeitraum notwendig.

Quelle: RKI
Stand: Mai 2021

Durch einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) wird das Risiko verringert, andere anzustecken, weil sie die Geschwindigkeit der Tröpfchen, die durch Husten, Niesen oder Sprechen entstehen, reduzieren können. Auf keinen Fall sollte das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder einer anderen Form der Barriere dazu führen, dass Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden oder die Händehygiene nicht mehr umgesetzt wird.

Zur Maskenpflicht beachten Sie bitte die einzelnen Regelungen der Bundesländer.

Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass ein Schutz der Beschäftigten durch MNS nicht ausreichend ist und Masken mit der Funktion des Eigenschutzes notwendig sind, sind Atemschutzmasken bereitzustellen. Dies gilt insbesondere, wenn

  1. bei ausgeführten Tätigkeiten mit einer Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß zu rechnen ist (zum Beispiel lautes Sprechen oder Singen oder andere Tätigkeiten, die aufgrund der Arbeitsschwere zu einem deutlich erhöhten Atemvolumen führen) oder
  2. bei betriebsbedingten Tätigkeiten mit Kontakt zu anderen Personen eine anwesende Person keine Maske tragen muss oder kann (zum Beispiel Fahrzeugführer).

Die BG BAU zeigt in ihrer Entscheidungshilfe für Betriebe der Bauwirtschaft die unterschiedlichen Arten von Mund-Nasen-Bedeckungen auf.

Ist die regelmäßige Benutzung von Atemschutzmasken als Maßnahme des betrieblichen Infektionsschutzes unumgänglich, hat die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber zu ermitteln, ob Gefährdungen mit dem Tragen der Masken verbunden sind. Hierbei hat er neben der maskenspezifisch höheren Belastung (zum Beispiel höherer Atemwiderstand aufgrund des Filterwiderstandes der Filtermaterialien oder Wärmebelastung durch höhere Wärmeisolation der Masken) insbesondere folgende Einsatzbedingungen zu beachten:

  1. die Art der zu verrichtenden Tätigkeit im Hinblick auf die Arbeitsdauer, die Körperhaltung und die Arbeitsschwere (leichte, mittlere oder schwere körperliche Belastung),
  2. die Umgebungsbedingungen (insbesondere die Raumtemperatur, Hitze, Kälte, hohe oder niedrige Luftfeuchtigkeit, Verschmutzungen),
  3. die Dauer der Arbeitsverrichtung im Rahmen einer Arbeitsschicht und die Möglichkeit einer zeitlichen Begrenzung,
  4. zusätzliche Belastungen durch das Tragen weiterer persönlicher Schutzausrüstung,
  5. die arbeitsablaufbedingte Möglichkeit zur kurzfristigen Unterbrechung der Trageverpflichtung oder zur Ausübung einer anderen Tätigkeit ohne Trageverpflichtung für die Beschäftigten,
  6. das Vorliegen von Vorerkrankungen (zum Beispiel Atemwegserkrankungen) oder individuellen Faktoren (zum Beispiel Schwangerschaft).

Sowohl bei der Ermittlung und Bewertung möglicher Gefährdungen für Beschäftigte durch das Tragen  einer  Maske  als  auch  bei  der  Abschätzung von Tragezeitbegrenzungen kann die individuelle  Disposition der Beschäftigten eine Rolle spielen, gegebenenfalls ist der Betriebsarzt bzw. die Betriebsärztin hinzuzuziehen bzw. eine arbeitsmedizinische Vorsorge anzubieten/durchzuführen.

Im Ergebnis sind Vorgaben für die Begrenzung von Tragezeiten, die die Belastung durch das Tragen von Atemschutzmasken auf ein gesundheitlich zuträgliches Maß beschränken, abzuleiten und praktisch umzusetzen. Hierzu sind die zu verrichtenden Tätigkeiten möglichst abwechslungsreich (zum Beispiel mit unterschiedlichen Niveaus der Belastung oder Infektionsgefährdung) und mit der Möglichkeit zur Unterbrechung der Tragezeit durch andere Tätigkeiten oder Tragezeitpausen zu gestalten.Hinweise zu Tragezeitbegrenzungen finden sich in der Stellungnahme des AfAMed zur Benutzung von FFP2-Masken vom 24.03.2021.

Quelle: RKI, SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel
Stand: Mai 2021

Mund-Nasen-Schutz ist keine Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) bzw. kein Atemschutzgerät im Sinne der Regelungen im Arbeitsschutzrecht. Damit gelten für Mund-Nasen-Schutz nicht die besonderen Anforderungen (z. B. Anhörung vor Verwendung, Tragzeitbegrenzungen, Pausenregelungen, Angebots/Pflichtvorsorgen), die sich aus den speziellen Regelungen des Arbeitsschutzes (u. a. PSA-Benutzungsverordnung, Gefahrstoffverordnung, BGV A 1 "Grundsätze der Prävention") ergeben.

Stand: Mai 2021

Die BG BAU stellt auf Ihrer Website eine Entscheidungshilfe für Betriebe zur Verfügung, um bei der Bewertung einzelner Maskentypen zu unterstützen.

Hinweise zum Thema Benutzung von Atemschutzgeräten sind online verfügbar.

Stand: Mai 2021

In der Broschüre des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, finden Sie die wichtigsten Hinweise zur Auswahl und zum Betrieb von mobilen Luftreinigern.

Stand: Mai 2021

Bei begründetem Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion oder auch Influenzavirus-Infektion, etwa bei Kontakt zu Personen mit bekannter Infektion und entsprechenden Symptomen, sollten sich die Betroffenen frühzeitig krank melden und zu Hause bleiben. Wenn sie ärztliche Hilfe benötigen oder die Arbeitsunfähigkeit bescheinigt werden muss, sollten sie auf jeden Fall einen Arzt kontaktieren. Um die Arztpraxen nicht zu überlasten, sollte die erste Kontaktaufnahme telefonisch erfolgen. Bei Unsicherheit sollten sie freigestellt werden, um einer weiteren Verbreitung im Betrieb entgegen zu wirken.

Hier noch ein Hinweis, der bei jedem Infekt gilt, insbesondere im Hinblick auf die derzeitige Grippewelle: Wer krank ist, soll sich nicht „heldenhaft" an den Arbeitsplatz schleppen. Er oder sie soll sich zu Hause auskurieren, bis die Gesundheit wieder voll hergestellt ist und keine Möglichkeit mehr besteht, andere anzustecken. So lässt sich verhindern, dass die Kolleginnen und Kollegen infiziert werden, dann ebenfalls erkranken, ausfallen und selbst zum Ansteckungsrisiko werden. Dies sollte von den Führungskräften aktiv kommuniziert und vorgelebt werden.

Quelle: BGHW

Stand: Mai 2021

Corona-Tests können durch den AMD der BG BAU GmbH durchgeführt werden. Wenden Sie sich hierfür an ein AMD-Zentrum in Ihrer Nähe.

Stand: Mai 2021

Es gibt derzeit keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel mit dem Coronavirus infiziert haben. Auch für eine Übertragung des Virus durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen oder über kontaminierte Oberflächen, wodurch nachfolgend Infektionen beim Menschen aufgetreten wären, gibt es derzeit keine belastbaren Belege. Allerdings können Schmierinfektionen über Oberflächen nicht ausgeschlossen werden, die zuvor mit Viren kontaminiert wurden.

Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

Stand: Mai 2021

Nach dem Arbeitsschutzgesetz sind Unternehmerinnen und Unternehmer verpflichtet, die Gefährdungen für ihre Beschäftigten am Arbeitsplatz zu ermitteln. Die Risiken durch das Coronavirus erfordern es, Anpassungen bzw. Ergänzungen notwendiger Schutzmaßnahmen schnellstmöglich durchzuführen.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, mindestens zweimal pro Kalenderwoche einen Test anbieten. Im Kundendienst ist es sinnvoll, Beschäftigte mit Schnelltests regelmäßig auf eine Corona-Infektion zu testen. Schnelltests helfen hier, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und die Ansteckung weiterer Beschäftigter und anderer Personen zu verhindern.

Im BG BAU SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Baugewerbe und im Corona-Hygienekonzept Baugewerbe werden die wesentlichen umzusetzenden Maßnahmen benannt.

Stand: Mai 2021

Regelungen und Vorschriften

Auf Baustellen sind in einer entsprechenden Anzahl Sanitärräume zur Verfügung zu stellen. Die Zahl richtet sich nach der Anzahl der Beschäftigten auf der Baustelle. Dies schließt auch Waschgelegenheiten mit fließendem Wasser mit ein. Auf eine ausreichende Reinigung und auf eine regelmäßige Lüftung ist dabei zu achten. Entscheidend zur Unterbrechung der Infektionskette ist zudem auch auf Baustellen Abstand zu halten und Mund-Nasen-Schutz/medizinische Gesichtsmasken zu tragen.
 
Die BG BAU hat hierfür folgende Dokumente erstellt:
SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Baugewerbe
Corona-Hygienekonzept Baugewerbe
Übersicht zu sanitären und baulichen Anforderungen

Stand: Mai 2021

Aus Sicht der BG BAU dürfen private Bauhelferinnen und Bauhelfer weiterarbeiten. Hierzu müssen allerdings die jeweiligen Regelungen der einzelnen Bundesländer, Landkreise und Kommunen beachtet werden. Im Zweifel sollten Sie sich daher immer bei den örtlichen Behörden informieren.

Eine Übersicht zu den Regeln der Bundesländer können Sie hier finden:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198

Die im aktuell geltenden BG BAU SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Baugewerbe benannten Schutzmaßnahmen müssen auch für die bei der BG BAU versicherten Bauhelferinnen und Bauhelfer umgesetzt werden.

Stand: Mai 2021

Die Infizierung mit Covid-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) kann bei Versicherten der BG BAU eine Berufskrankheit Nr. 3101 oder einen Arbeitsunfall darstellen.
 
Eine Anerkennung als Berufskrankheit 3101 ("Infektionskrankheiten…") kann zum Beispiel bei Handwerkern, Reinigungskräften oder auch Ärztinnen und Ärzten des Arbeitsmedizinischen Dienstes (AMD) der BG BAU GmbH, die in einem Krankenhaus arbeiten bzw. aushelfen und sich infolgedessen die Viruserkrankung nachweislich (Vollbeweis) zuziehen, wegen des erhöhten beruflichen Risikos erfolgen.
 
Nach der geänderten Auffassung des Spitzenverbandes der gesetzlichen Unfallversicherungsträger (DGUV e.V.) kommt es bei der Prüfung eines Arbeitsunfalls dabei nicht länger darauf an, dass die arbeitsbedingte Infektionsgefahr das Ausmaß der Gefährdung, dem die Bevölkerung allgemein ausgesetzt ist, deutlich übersteigt.

Weitere Informationen unter: https://www.dguv.de/de/mediencenter/hintergrund/corona_arbeitsunfall/index.jsp

Stand: Mai 2021

Die Feststellung einer möglichen SARS-CoV-2-Infektion mit Hilfe des PCR Tests und die damit verbundenen Kosten werden grundsätzlich von der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung in den zugelassenen Fallkonstellationen übernommen. Nur wenn versicherte Personen im Rahmen ihrer versicherten Tätigkeit direkten Kontakt mit einer Person hatten, die nachgewiesen mit SARS-CoV-2 infiziert ist oder war, werden die Kosten von der BG BAU übernommen.

Stand: Mai 2021

Unternehmen, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie in Schieflage geraten sind und das Angebot der BG BAU zur Stundung von Beiträgen nutzen möchten, können dies nun online erledigen und dazu ein digitales Formular ausfüllen und absenden. Dies gilt ebenso für die Möglichkeit, bei Bedarf Arbeitsentgelte anzupassen oder sich Guthaben auszahlen zu lassen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stand: Mai 2021

Corona-Tests haben das Ziel, eine Erkrankung mit dem Corona-Virus festzustellen oder auszuschließen. Sie dienen dem Eigenschutz sowie dem Schutz Dritter. In erster Linie sind sie damit privater Natur und nicht durch die Gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt.

Versicherungsschutz für Corona-Tests sowie den Hin- und Rückweg zum Testen besteht allerdings in folgenden Fällen:

  • Der Corona-Test findet auf Veranlassung der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers statt.
  • Die Fortführung der versicherten Arbeitstätigkeit ist ohne Corona-Test nicht möglich.

Stand: Mai 2021
 

Grundsätzlich dienen Impfungen dazu, die Gesundheit der geimpften Person aufrechtzuerhalten. Sie sind damit Privatsache und nicht durch die Gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt.

Versicherungsschutz während der Impfung sowie für den Hin- und Rückweg zum Impfen besteht allerdings in folgenden Fällen:

  • Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber bietet Impfungen an oder organisiert diese für die Beschäftigten – egal, ob sie im Betrieb oder außerhalb stattfinden.
  • Es gibt am Arbeitsplatz ein erheblich gesteigertes Infektionsrisiko für Beschäftigte oder deren Kontaktpersonen, was etwa aus Arbeitsschutzvorschriften oder Gefährdungsbeurteilungen hervorgeht.
  • Corona-Impfungen sind auch versichert, wenn sie im Zuge der arbeitsmedizinischen Vorsorge stattfinden.

Stand: Mai 2021
 

Eine Infektion mit dem Coronavirus ist als Berufskrankheit oder Arbeitsunfall anzuzeigen, wenn

  • die oder der Versicherte nachweislich an COVID-19 erkrankt,
  • die oder der Versicherte zumindest leichte Symptome zeigt und
  • der Ursprung der Infektion im Bereich der versicherten Tätigkeit vermutet wird. Ein Bezug der Infektion zur versicherten Tätigkeit kann etwa vorliegen, wenn es bei Arbeit oder in der Schule zu intensivem Kontakt mit einer infizierten Person oder zu einem größeren Infektionsausbruch gekommen ist.


Anzeige als Berufskrankheit: Bei Beschäftigten im Gesundheitswesen, in der Wohlfahrtspflege und in Laboren ist eine Infektion mit dem Coronavirus bei Zutreffen der oben genannten Bedingungen als Berufskrankheit anzuzeigen. Hierfür stellen die Unfallversicherungsträger und die DGUV ein Formular zur Verfügung.

Anzeige als Arbeitsunfall: Bei Beschäftigten in anderen Branchen ist eine Erkrankung an COVID-19 bei Zutreffen der oben genannten Bedingungen als Arbeitsunfall zu melden. Meldepflichtig ist dieser, wenn die Erkrankung zu einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens drei Tagen oder zum Tode geführt hat. Zur Meldung eines Arbeitsunfalls steht ebenfalls ein Formular zur Verfügung.

Covid-19-Infektionen mit beruflichem Bezug und ohne Krankheitssymptome müssen nicht gemeldet werden. Sie sollten genauso wie Infektionen mit Krankheitssymptomen aber immer im Verbandbuch dokumentiert werden. Die Eintragung erleichtert die Untersuchung und Anerkennung von möglichen Spätfolgen einer Infektion.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie bei der DGUV:
Covid-19 als Berufskrankheit
Umgang mit symptomlosen Covid-19-Infektionen

Ansprechpersonen für weiterführende Fragen

Sämtliche Anfragen werden telefonisch oder per E-Mail beantwortet. Um auf Schreiben der BG BAU zu antworten, können Sie unser Antwortportal nutzen, um Schriftverkehr auf dem Postweg zu vermeiden.

Bei allgemeinen Fragen können Sie sich von 9.00 bis 17.00 Uhr an unsere Servicehotline 0800 3799100 wenden, ebenso steht Ihnen zum Thema Arbeitsschutz unsere Präventionshotline 0800 8020100 zur Verfügung. Die Kapazitäten werden entsprechend ausgeweitet. Falls Sie auf Ihrer Baustelle grobe Verstöße feststellen, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechperson der Prävention, damit den Hinweisen nachgegangen werden kann. Sie können uns auch gerne Fragen über unsere Sozialen Medien schicken.

Auch in der aktuellen Lage unterstützt der AMD der BG BAU GmbH weiterhin Unternehmen und ihre Beschäftigten bei der Durchführung verschiedener Untersuchungen. So werden notwendige Pflichtvorsorgen und Eignungen durchgeführt, um eine Tätigkeit z. B. im Bereich des Gesundheitswesens ausüben zu können. Dies gilt insbesondere für Reinigungskräfte im Krankenhaus. Auch werden notwendige Vorsorgen und Eignungen sowie Pflichtvorsorgen durchgeführt, durch die Unternehmen einen Auftrag bekommen oder behalten können oder, um eine Baustellenschließung abzuwenden. Auch telemedizinische Vorsorgen können gegebenenfalls durchgeführt werden. Die Arbeitsmediziner des AMD sind auch individuell erreichbar, die Mobilfunknummern sind hier veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie in dieser Meldung.

Stand: Mai 2021

Die Kolleginnen und Kollegen des AMD der BG BAU GmbH unterstützen die Mitgliedsunternehmen aktuell in Fragen zum Thema "Coronavirus". Versicherte und Unternehmen werden zu gesundheitlichen Fragestellungen beraten, Sorgen und Ängste aufgegriffen und Maßnahmen im Unternehmen besprochen. Sie unterstützen bei Fragen in Kleinbetrieben und sind aktiv an Krisenstäben in Großunternehmen per Telefon oder Skype zugeschaltet. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt unterstützen die Ärztinnen und Ärzte des AMD vereinzelt das Gesundheitsamt bei "Corona-Testungen".
Neben der Hotline für Patientenberatung (0800 011 77 22) hat der AMD hier eine Übersicht der dienstlichen Mobilnummern seiner Ärztinnen und Ärzte veröffentlicht.

Stand: Mai 2021

Auch auf Baustellen müssen grundlegende Hygieneregeln eingehalten werden, wofür der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin die Voraussetzungen schaffen muss.

Falls Sie auf Ihrer Baustelle grobe Verstöße feststellen, empfiehlt es sich zunächst das Gespräch mit dem Vorgesetzten, der Fachkraft für Arbeitssicherheit oder den Sicherheitsbeauftragten aufzusuchen. Falls Sie weitere Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechperson der Prävention, damit den Hinweisen nachgegangen werden kann.

Die BG BAU hat hierfür mehrere Dokumente erstellt:
Kurz-Handlungshilfe zur Einhaltung räumlicher und hygienischer Anforderungen auf Baustellen
Übersicht zu sanitären und baulichen Anforderungen
Corona-Hygienekonzept Baugewerbe

Stand: Mai 2021

Beschäftigte, die Krankheitssymptome (laut RKI: Fieber, Husten, Schnupfen, Halskratzen und evtl. Durchfall) aufweisen, sollten auf jeden Fall zu Hause bleiben und gegebenenfalls eine Arztpraxis aufsuchen.

Bei Unsicherheiten können Sie sich zunächst bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt, hinsichtlich der Einschätzung des individuellen Risikos, insbesondere aber auch bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes, informieren und beraten lassen. Die Arztpraxis sollte zunächst telefonisch kontaktiert werden, um entsprechende Maßnahmen vorzunehmen, damit weitere mögliche Ansteckungen in der Praxis vermieden werden.

Sollten nahestehende Verwandte oder Bekannte, aber auch Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen mit Covid-19 infiziert sein, sollten Sie sich an die Empfehlungen des RKI (Kontakt zu wahrscheinlichen oder bestätigten Covid-19-Fällen) halten.

Bei Erkrankung oder Verdacht einer Erkrankung der Angehörigen darf die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter nicht automatisch zu Hause bleiben. Die Entscheidung, zu Hause zu bleiben, sollte gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt, dem Gesundheitsamt sowie der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber getroffen werden.

Quelle: DGUV
Stand: Mai 2021

Betriebliche Pandemieplanung

Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, hilft eine langfristige betriebliche Pandemieplanung. Anhand von Checklisten kann der Ernstfall vorbereitet werden. Pandemieplanung hilft nicht, die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Sie kann jedoch dazu beitragen, dass Betriebe handlungsfähig bleiben und volkswirtschaftliche Schäden reduziert werden. Weitere Informationen finden Sie im Flyer "10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung".

Im Magazin topeins, dem Magazin für Führungskräfte, finden Sie weitere Empfehlungen für die betriebliche Pandemieplanung.

Gemäß SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung muss jedes Unternehmen in Deutschland ein Hygienekonzept für die Coronavirus-Pandemie bereitstellen, mit dem erforderliche Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz festgelegt und umgesetzt werden. Als Handlungshilfe hat die BG BAU eine Vorlage erstellt, mit der Unternehmen schnell und übersichtlich ihre Hygienemaßnahmen festlegen und dokumentieren können:
Corona-Hygienekonzept für das Baugewerbe
Corona-Hygienekonzept für die Gebäudereinigung

Erläuterungen zum Corona-Hygienekonzept finden Sie hier.

Unternehmen sind stets aufgefordert, die betriebliche Pandemieplanung und das Hygienekonzept an die jeweilige Gefährdungslage anzupassen.

Stand: Mai 2021

Ja. Die Grundversorgung in Bezug auf die Erste Hilfe muss sichergestellt sein. Hierbei kann auch auf externe Personen als Ersthelfende zurückgegriffen werden; zum Beispiel Sicherheitspersonal, das oftmals eine Erste-Hilfe-Aus- bzw. Fortbildung nachweisen kann. Es sollte versucht werden - auch bei einem reduzierten Personalstamm - die in der DGUV Vorschrift 1 festgelegte Mindestanzahl zu erreichen (bei 2 bis 20 anwesenden Versicherten ein Ersthelfender, bei über 20 anwesenden Versicherten in Verwaltungs- und Handelsbetrieben 5 % und in sonstigen Betrieben mindestens 10 % der anwesenden Beschäftigten). Ist dies aufgrund der aktuellen Situation nicht immer möglich, sollte man auch unter Einbeziehung der Gefährdungsbeurteilung der vorgegebenen Anzahl an Ersthelfenden möglichst nahekommen.

Auf der Themenseite Erste Hilfe im Betrieb (Corona-Pandemie) der DGUV finden Sie weiterführende Fragen und Antworten.

Die BG BAU hat in ihrer Meldung wichtige Hinweise zur Ersthelfer-Ausbildung und -Fortbildung zusammengefasst.

Quelle: DGUV

Stand: Mai 2021

Hat sich eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert oder besteht der begründete Verdacht auf eine Infektion, müssen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber verschiedene Maßnahmen durchführen, um die Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen aufrechtzuerhalten.

Wie sich Beschäftigte oder Unternehmerinnen und Unternehmer bei Verdachtsfällen zu verhalten haben, hat die BG BAU in folgenden Dokumenten zusammengefasst: 

Verhalten bei Verdacht oder Bestätigung einer COVID-19-Erkrankung im Betrieb - Information für Beschäftigte
Richtig handeln bei Verdacht oder Bestätigung einer COVID-19-Erkrankung in Ihrem Betrieb - Information für Unternehmerinnen und Unternehmer

Stand: Mai 2021