Relative Dichte

Definition:

Die relative Dichte eines Stoffes ist gleich dem Verhältnis aus der Dichte des Stoffes bei 20°C bezüglich der Dichte von Wasser bei 4°C. Die Dichte von Wasser bei 4°C beträgt ca. 1 g/ml.

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Messverfahren:

Die Dichte kann mit verschiedenen Methoden bestimmt werden: Aräometer (Flüssigkeiten), Hydrostatische Waage (Flüssigkeiten, Festkörper), Tauchkörpermethode (Flüssigkeiten), Pyknometer (Flüssigkeiten, Festkörper), Luftvergleichspyknometer (Festkörper), Schwingungsdichtemesser (Flüssigkeiten).

Geeignete Prüfmethoden:

Die Messverfahren zur Bestimmung der Dichte sind in der Prüfmethoden-Verordnung (EG) Nr.440/2008, Teil A, Methode A.3 beschrieben.

Angabe im Sicherheitsdatenblatt:

Die relative Dichte wird ohne Einheit unter Angabe der Prüfmethode und Bezugssubstanz angegeben.

Aussage:

Substanzen mit D204 > 1 und die nicht mit Wasser mischbar bzw. nicht in Wasser löslich sind, sind schwerer als Wasser. 
Substanzen mit D20< 1 und die nicht mit Wasser mischbar bzw. nicht in Wasser löslich sind, schwimmen auf dem Wasser.

Beispiele:

In der Literatur sind die relativen Dichten für chemische Verbindungen veröffentlicht.