Dichte

Definition:

Die Dichte eines Stoffes ist gleich dem Quotienten aus seiner Masse und seinem Volumen.

Dichte = m/V mit m = Masse des Stoffes, V = Volumen des Stoffes

Bei pulver- und granulatförmigen Feststoffen wird die Schüttdichte angegeben. Die Schüttdichte ist das Verhältnis der Masse des Stoffes zu seinem Volumen einschließlich der Korneigenporen und der Hohlräume zwischen den Körnern. Die Schüttdichte hängt dabei hauptsächlich von der Größe der einzelnen Bestandteile ab. Mit kleiner werdendem Durchmesser der Partikel sinkt auch die Schüttdichte.

Messverfahren:

Die Dichte kann mit verschiedenen Methoden bestimmt werden: Aräometer (Flüssigkeiten), Hydrostatische Waage (Flüssigkeiten, Festkörper), Tauchkörpermethode (Flüssigkeiten), Pyknometer (Flüssigkeiten, Festkörper), Luftvergleichspyknometer (Festkörper), Schwingungsdichtemesser (Flüssigkeiten). Die Schüttdichte wird mit verschließbaren Trichtern bestimmt.

Geeignete Prüfmethoden:

Die Messverfahren zur Bestimmung der Dichte sind in der Prüfmethoden-Verordnung (EG) Nr.440/2008, Teil A, Methode A.3 beschrieben. Verschiedene Prüfmethoden zur Bestimmung der Schüttdichte in Abhängigkeit von der Substanz liegen als DIN-Normen vor.

Angabe im Sicherheitsdatenblatt:

Die Dichte wird in g/l oder in kg/m3 in Abhängigkeit der Temperatur (üblicherweise 20°C) unter Angabe der Prüfmethode angegeben. 

Aussage:

Ist die Dichte eines Stoffes oder eines Gemisches größer als 1g/l und ist der Stoff oder das Gemisch nicht mit Wasser mischbar, dann sinkt der Stoff oder das Gemisch. Ist die Dichte jedoch kleiner als 1 g/l, dann schwimmt er auf der Wasseroberfläche. (Siehe auch die relative Dichte)

Beispiele:

In der Literatur sind die Dichten und Schüttdichten für chemische Verbindungen veröffentlicht.

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