Erklärfilm: 9 lebenswichtige Regeln bei Dacharbeiten
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Das Video stellt die neun lebenswichtigen Regeln für sichere Dacharbeiten praxisnah vor. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Absturzsicherungen, sichere Verkehrswege und Gerüste, der sachgerechte Einsatz von Maschinen und Leitern, geeignete persönliche Schutzausrüstung sowie der sichere Umgang mit Gefahrstoffen. Die Inhalte richten sich an alle Personen, die Dacharbeiten planen, koordinieren oder ausführen, und unterstützen dabei, Arbeitsunfälle zu vermeiden und Sicherheitsstandards auf Baustellen konsequent einzuhalten.
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Der Protagonist steht in Warnkleidung mit Helm vor einem Baugerüst und spricht zur Kamera. Er stellt sich vor: „Hi, mein Name ist Denny Hillert, Aufsichtsperson bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft.“ Eine Bauchbinde wird dazu eingeblendet, und er sagt weiter: „Wir haben uns die häufigsten Unfallschwerpunkte auf Baustellen angeguckt, und daraufhin sind die ‚Neun lebenswichtigen Regeln Dacharbeiten‘ entstanden.“
Da sich das Baugerüst hinter Denny auf einem Bürgersteig befindet, erklärt eine Infotafel: „Bei Gerüsten auf Gehwegen ist gegebenenfalls die Führung des Fußgängerverkehrs durch Absperrungen zu beachten.“
Denny sagt abschließend: „Neun Regeln, let’s go!“
Ein kurzes Intro mit Musik wird eingespielt. Wir sehen Bilder vom Dreh auf einer Seite im Stil der Bausteine der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU). Der Titel ist zu sehen: „9 lebenswichtige Regeln bei Dacharbeiten“.
Denny geht jetzt über eine Dachfläche. Ein Textfeld wird eingeblendet: „#1 Wir sichern Absturzkanten.“ Er sagt zur Kamera gerichtet: „Die Regel eins sagt: ‚Wir sichern Absturzkanten bei Dach- und Zimmermannsarbeiten, weil dort Absturz immer noch einer der höchsten Unfallschwerpunkte ist.‘“ Ein Kuchendiagramm ist zu sehen, überschrieben mit „Tödliche Arbeitsunfälle 2024“, das zeigt, dass Absturz etwa ein Drittel der tödlichen Arbeitsunfälle ausmacht.
Ein Textfeld wird eingeblendet: „Absturzgefahr vermeiden.“ Denny sagt: „Wenn du als Dachdecker oder Dachdeckerin nicht aufs Dach musst, dann mach das auch nicht. Weil: Es gibt für bestimmte Tätigkeiten auch Hilfsmittel, die du verwenden kannst. Für eine Begehung oder eine Inspektion von Dachflächen gibt es Hilfsmittel wie Drohnen.“ Ein Bild vom Schatten einer Drohne auf einem Dach ist zu sehen. Er sagt weiter: „Oder wenn ich eine Dachrinnenreinigung mache, gibt es auch Teleskopstangen, mit denen ich die Dachrinne saubermachen kann. Wenn du zur Durchführung deiner Arbeiten als Dachdecker oder Dachdeckerin doch aufs Dach musst, dann musst du natürlich gucken, dass keiner von deinen Leuten abstürzt. Das geht zum Beispiel mit Flachdachabsturzsicherungen.“
Wir sehen ein Foto von einer Absturzsicherung mit einem Textfeld: „Absturzsicherungen“. Er sagt weiter aus dem Off: „Wenn das baulich nicht geht, dann kann man immer noch eine Fanglage hinbauen, die 90 Zentimeter breit ist.“ Wir sehen ein Foto von einem Rohbau mit Baugerüst, in dem die Fanglage gelb markiert ist, und ein Textfeld: „Fanglage“. Denny spricht weiter: „Und bei einer Neigung über 22,5 Grad muss ich sowieso ein Dachfanggerüst einbauen.“ Wir sehen ein Foto von einem Dachfanggerüst, auf dem das Fangnetz gelb markiert ist, und ein Textfeld: „Dachfanggerüst bei einer Neigung über 22,5 Grad“. Denny sagt abschließend: „Und wenn gar nichts anderes geht, dann habt ihr immer noch die Möglichkeit, mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) zu arbeiten, wenn es geht, im Rückhaltesystem. Da sind aber besondere Kriterien einzuhalten.“ Wir sehen ein Bild von einem Arbeiter auf einem Dach mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz und ein Textfeld: „PSAgA“. Eine Infotafel wird eingeblendet: „Mehr zu PSAgA in Regel 8“.
Wir sehen eine kurze Zwischensequenz von wilden Blumen an einer Baustelle mit Musik.
Denny läuft wieder über die Dachfläche auf die Kamera zu. Ein Textfeld ist zu sehen: „#2 Wir sichern alle Bodenöffnungen und nicht durchbruchsicheren Bauteile.“
Er sagt zur Kamera: „Wir sichern alle Bodenöffnungen und alle nicht durchbruchsicheren Bauteile.“ Denny zeigt auf Dachöffnungen, die abgedeckt und mit Bitumenmaterial gegen Witterung geschützt sind. Er sagt weiter: „Um später hier in den Teilen Lichtkuppeln einzusetzen, muss natürlich ein Loch in die Decke. Und wenn ich Öffnungen in Decken habe, dann habe ich die zu schließen, und zwar mit lastverteilenden Belägen, die auch dafür geeignet sind.“
Wir sehen andere Dachöffnungen, die mit Oriented-Strand-Board-Platten (OSB-Platten) abgedeckt sind. Eine Infotafel wird eingeblendet: „Lastverteilende Beläge müssen in ihrer Stärke zur Spannweite passen. Siehe zum Beispiel Baustein C 346 (Link in der Beschreibung).“ Denny sagt: „Witterungsabhängige Beläge, wie zum Beispiel eine OSB-Platte, die nass wird, kann ich halt auch nicht lange verwenden. Deswegen muss die vor Regen geschützt werden.“ Ein Textfeld wird dazu eingeblendet: „Vor Witterung schützen“.
Wir sehen ein Foto von Lichtkuppeln und eine Infotafel: „Achtung: Lichtkuppeln und Lichtbänder sind ohne Nachweis nicht durchsturzsicher.“ Wir sehen eine Nahaufnahme eines Warnhinweises auf der Lichtkuppel mit einem durchgestrichenen Fuß – einer Warnung vor dem Betreten. Denny sagt: „Wenn ihr nicht wisst, ob Lichtkuppeln, Lichtbänder und Lichtplatten durchbruchsicher sind, dann geht davon aus, dass sie es nicht sind. Deswegen habe ich mich davon zu überzeugen, dass das alles gesichert, abgenetzt oder abgesperrt ist.“ Wir sehen ein Bild von einer Lichtkuppel, die von unten mit einem Gitter gesichert ist.
Denny steht jetzt an einer anderen Stelle des Daches am Gerüst, das die Dachfläche umgibt. Er sagt: „Um auf die Dachfläche zu kommen, übersteigen wir auf keinen Fall den dreiteiligen Seitenschutz. Die Regel drei sagt: Wir nutzen nur sichere Verkehrswege.“ Dabei geht er zum vorgesehenen Übergang zur anderen Dachfläche, und ein Textfeld wird eingeblendet: „#3 Wir benutzen nur sichere Verkehrswege.“ Er sagt weiter: „Um auf die Dachfläche oder von der Dachfläche herunterzukommen, nutzt ihr bitte den vom Gerüstbauer erstellten und zugewiesenen Übergang.“
Die Kamera schwenkt an einem Gerüst herunter. Denny steht unten am Treppenturm und sagt: „Wenn du auf hoch gelegenen Arbeitsplätzen arbeiten willst, dann kannst du als Zugang theoretisch eigentlich nur Aufzüge, Transportbühnen und Treppentürme verwenden. In ganz, ganz wenigen Ausnahmefällen kannst du noch eine Leiter nehmen, aber das guckst du dir bitte in den Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) 2121 genau an.“ Die Aussagen werden in Stichpunkten in einem Textfeld eingeblendet.
Denny kommt aus einem Treppenturm hochgelaufen. Er sagt: „Es ist natürlich wichtig, dass du arbeitsplatzbezogen richtige Flucht- und Rettungswege hast, damit du – falls bei Dacharbeiten ein Feuer entsteht – auch die Möglichkeit hast zu fliehen.“ Ein Textfeld wird eingeblendet: „Flucht- und Rettungswege beachten“. Er zeigt auf den Ausgang des Treppenturms und sagt weiter: „Das hier ist ein Treppenturm. Damit kann ich natürlich auch die entsprechende Flucht und Rettung organisieren. Damit komme ich entsprechend hoch und runter.“
Denny läuft über das Gerüst auf die Kamera zu und sagt: „Gerüste sind grundsätzlich keine Lagerplätze für Material. Eine bestimmte Durchgangsbreite muss einfach bestehen.“ Ein Textfeld wird eingeblendet: „Durchgangsbreite mindestens 50 Zentimeter, bei Materiallagerung mindestens 20 Zentimeter“. „Verkehrswege und Arbeitsplätze müssen frei von Stolperstellen und von Materialien sein, auf denen ich ausrutschen kann.“ Ein Textfeld ist zu sehen: „Stolperstellen vermeiden“. Er sagt weiter: „Und jetzt guckt man sich mal hier dieses Riffelblech an, diesen Riffelbelag. Da habe ich gar nicht die Möglichkeit, dass ich, wenn es nass wird, im Prinzip ausrutsche.“ Ein Textfeld „Rutschfreie Arbeitswege“ wird eingeblendet, und die Kamera zeigt den Gerüstbelag, auf dem Denny läuft.
Er läuft auf eine offene Durchstiegsluke auf dem Gerüst zu und sagt: „Bei Verkehrswegen und Arbeitsplätzen auf dem Gerüst sind die Durchstiegsklappen grundsätzlich geschlossen zu halten. Und deswegen macht ihr, wenn ihr hochkommt und sie öffnet, hinterher einfach wieder zu.“ Eine Texttafel wird eingeblendet: „Durchstiegsklappen schließen“, und Denny schließt die Klappe. Wir sehen eine kurze Sequenz mit Gerüstbildern und Musik.
Denny steht auf einem Gerüstaufgang neben der Gerüstkennzeichnung und sagt zur Kamera: „Jetzt haben wir die Regel 4: ‚Wir nutzen nur sichere und freigegebene Gerüste.‘“ Dazu wird die Kapitelgrafik eingeblendet: „#4 Wir benutzen nur sichere und freigegebene Gerüste“.
Er steht jetzt vor einem anderen Gerüst an der Gerüstkennzeichnung, auf der steht: „Gerüst gesperrt“. Denny sagt: „Und das hier: Wenn du das Zeichen siehst, dann ist das Gerüst für dich gesperrt, und du darfst nicht hoch. Denn wenn ein ordnungsgemäßes Gerüst steht, dann hat der Gerüstersteller auch ein sogenanntes Prüfprotokoll drangehängt, aus dem die Baustelle hervorgeht, aus dem die Art des Gerüsts hervorgeht – Fassadengerüst oder Raumgerüst oder vielleicht ein Schutzgerüst –, die Lastklasse und die Breitenklasse.“ Dabei wird das Prüfprotokoll eingeblendet, und die entsprechenden Stellen werden gelb markiert.
Er sagt weiter: „Und dann hat eine befähigte Person zum Prüfen von Gerüsten für den Gerüstersteller das Ganze auch geprüft und unterzeichnet.“ Ein Textfeld wird eingeblendet: „Gerüstersteller – Befähigte Person prüft das Gerüst“. Denny steckt das Prüfprotokoll in die Tasche am Gerüst, sodass die Gerüstsperrung überdeckt wird. Er sagt dabei: „Dann hängt er das Prüfprotokoll im Prinzip in die Tasche rein und sagt der Nutzerin oder dem Nutzer: Das Gerüst befindet sich im ordnungsgemäßen Zustand und kann formell genutzt werden. Wenn du als Firma so ein Gerüst benutzen willst, dann brauchst du eine qualifizierte Person zum Prüfen von Gerüsten für den Gerüstbenutzer, die das Gerüst vor Inbetriebnahme auf augenscheinliche Mängel prüft.“ Ein Textfeld wird eingeblendet: „Nutzender Betrieb – Qualifizierte Person macht Inaugenscheinnahme“. Er nimmt den Zettel wieder aus der Tasche heraus, sodass die Gerüstsperrung wieder sichtbar wird, und sagt: „Und sollte sich das Gerüst nicht im ordnungsgemäßen Zustand befinden, dann musst du die Mängel melden, und so lange bleibt das Gerüst für die Nutzung gesperrt.“ Eine Infotafel ist zu sehen: „Das Gerüst ist mit Verbotszeichen und Absperrung ausreichend gesperrt.“
Denny sagt weiter: „Wir werden oft gefragt, warum ich als Nutzer oder Nutzerin das Gerüst noch mal kontrollieren muss, obwohl ein Gerüstbauer oder eine Gerüstbauerin das Gerüst schon mal geprüft hat. Weil sich im Laufe der Bauzeit Änderungen an der Fassade oder am Bauobjekt ergeben können, die dazu führen, dass das Gerüst nicht mehr ordnungsgemäß ist. Und Veränderungen am Gerüst nimmt nur der Gerüstbauer oder die Gerüstbauerin vor.“
Denny steht jetzt in einer Lagerhalle. Er und die Kapitelgrafik sagen: „#5 Wir benutzen nur mängelfreie und geeignete Maschinen und Geräte und benutzen diese vorschriftsmäßig.“
Denny hat in der einen Hand eine Kettensäge und in der anderen einen Winkelschleifer. Ein Textfeld wird eingeblendet: „Unterweisungen durchführen“. Er sagt: „Bevor du Maschinen und Geräte verwendest, lass dich einweisen und unterweisen, damit jeder von euch weiß, wie man ordnungsgemäß und sicher mit den Maschinen und Geräten umgeht.“
Ein Textfeld wird eingeblendet: „Sichtkontrolle“, und er sagt: „Bevor ihr Maschinen und Geräte verwendet, wie zum Beispiel den Winkelschleifer, macht eine Sichtprüfung auf augenscheinliche Mängel. Und als Nächstes guckt ihr, ob sich ein aktuelles Prüfsiegel auf der Maschine befindet.“ Das Textfeld sagt: „Regelmäßig prüfen – Kennzeichnung durch Prüfsiegel empfohlen“.
Wir sehen ein Bild von einem Waldarbeiter in Schutzkleidung. Denny sagt aus dem Off: „Seht ihr so aus? Dann dürft ihr eine Kettensäge verwenden. Wenn du mit der Kettensäge arbeitest, darfst du so nicht aussehen.“ Die Kamera schwenkt an Denny herunter, und wir sehen, dass er Jeans trägt. Er sagt: „Da brauchst du eine schnittfeste Hose und weitere persönliche Schutzausrüstung (PSA), um ordnungsgemäß und sicher zu arbeiten.“ Ein Textfeld wird eingeblendet: „Nötige PSA verwenden“. „Wenn du mit dem Winkelschleifer arbeitest, dann brauchst du auch PSA. Dann muss die Abdeckung drauf, und der Handgriff muss verwendet werden. Tragt entsprechend der Gefährdung beziehungsweise der Gefahr die notwendige Schutzausrüstung, um sicher zu arbeiten.“
Denny ist jetzt wieder auf der Dachfläche, und die Kapitelgrafik sagt: „#6 Wir betreten nur durchtrittsichere Dächer und Bauteile.“ Er sagt: „Jetzt kommt die Regel sechs, und zwar betreten wir nur durchtrittsichere Dächer und Bauteile. Wenn ihr nicht wisst, ob so eine Dachfläche begehbar ist, dann geht davon aus, dass sie nicht begehbar ist. Nicht durchtrittsichere Dachflächen und Bauteile sind zum Beispiel Lichtbänder, Lichtkuppeln, Lichtplatten, Eternitplatten, Faserzementplatten, bei Photovoltaik eventuell die Dachflächen auf alten Bauernhöfen. Dann kommen Glasvordächer bei der Reinigung und verschiedene andere Sachen dazu.“ Dazu sehen wir jeweils Fotos von den jeweiligen Beispielen. Bei den Lichtplatten sind zwei Bilder zu sehen, die mit „Von oben“ und „Von innen“ markiert sind. Hier handelt es sich um ein Stallgebäude. Dabei ist zu sehen, dass die Lichtplatten von innen, aber nicht von außen als solche zu erkennen sind. Eine Infotafel wird dazu eingeblendet: „Lichtplatten sind besonders gefährlich, weil sie vom Dach aus oft nicht leicht zu erkennen sind.“
Denny sagt abschließend: „Also passt auf, dass die Teile, die ihr betretet, auch durchsturzsicher sind. Und übrigens: Das Laufen auf einer Pfette oder auf einer Dachlatte ersetzt keine Absturzsicherung.“
Wir sehen eine kurze Zwischensequenz mit Musik und Bildern, wie Denny über die Baustelle läuft.
Denny steht jetzt vor einer Hubarbeitsbühne und einem Rollgerüst. Eine Kapitelgrafik wird eingeblendet: „#7.1 Wir verwenden Leitern nur, wenn keine sicheren Arbeitsmittel eingesetzt werden können.“ Er sagt: „Regel sieben ist: Du darfst nur eine Leiter verwenden, wenn es keine andere Alternative dafür gibt. Allein die BG BAU hat bis zu 7.000 Arbeitsunfälle im Jahr im Zusammenhang mit der Verwendung einer Leiter. Als Alternative zur Leiter schaut mal, ob ihr eine Hubarbeitsbühne einsetzen könnt – die gibt es als Scheren- oder Teleskophubarbeitsbühne. Dann gibt es fahrbare Arbeitsgerüste, fahrbare Rollgerüste oder Rollgerüste oder wie man sie bezeichnet.“ Eine zweite Kapitelgrafik wird eingeblendet: „#7.2 Wir sichern Leitern gegen Umkippen und Wegrutschen.“ Er sagt dazu: „Und wenn ihr doch in die Not kommt, mal eine Leiter zu verwenden, dann müsst ihr sie gegen Wegrutschen und Umkippen sichern. Und dazu gibt es zum Beispiel Fußverbreiterungen, Leiterstopper und Leiterkopfsicherungen.“ Dazu sehen wir jeweils ein Foto von den drei Beispielen.
Wir sind wieder auf der Dachfläche, und Denny kommt ins Bild gelaufen. Die Kapitelgrafik wird eingeblendet: „#8 Wir benutzen immer die geeigneten, erforderlichen persönlichen Schutzausrüstungen.“ Er sagt: „Die Regel acht ist: Du benutzt immer geeignete und erforderliche persönliche Schutzausrüstung. Die Unternehmerin oder der Unternehmer muss eine Gefährdungsbeurteilung machen und darin die relevanten Gefährdungen der Mitarbeitenden durch die Tätigkeit niederschreiben und dafür dann die entsprechende PSA auswählen.“
Ein Textfeld wird eingeblendet: „Gefährdungsbeurteilung legt benötigte PSA fest“. Er sagt weiter: „Wenn es ein bisschen zu laut ist, brauche ich Gehörschutz. Wenn ich mit Gefahrstoffen arbeite, brauche ich vielleicht einen Atemschutz oder Gummihandschuhe. Wenn Gefährdungen, sage ich mal, durch einen Kran entstehen und ich eine Kopfverletzung kriegen kann, dann brauche ich einen Helm. Das sind so einzelne PSA-Arten, die mir das Unternehmen zur Verfügung stellen muss und die ich auch tragen muss. Bei der Verwendung von PSAgA, also persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz, muss ich natürlich einen geeigneten Anschlagpunkt haben. Ich muss natürlich auch ein geprüftes und geeignetes Rückhaltesystem beziehungsweise Gurtzeug haben.“
Wir sehen jeweils ein Foto von einem Anschlagpunkt und PSAgA-Gurten. Dann sehen wir Fotos von einer Übung mit PSAgA an einem Dach und ein Textfeld: „Rettungskonzept üben“. Er sagt dazu: „Und was ganz wichtig ist: Ich brauche ein Rettungskonzept und muss auch noch eine Übung machen, und zwar dazu, wie ich aus der PSA herauskomme, wenn ich an oder in der PSA baumle. Weil: In der Regel habe ich bis zu 15 Minuten Zeit, danach habe ich ein Hängetrauma. Also macht euch bei der Verwendung von PSAgA Gedanken und haltet die Vorschriften ein.“
Denny steht immer noch auf der Dachfläche mit einer Bauschaumflasche in der Hand vor einem Feuerlöscher. Die Kapitelgrafik sagt: „#9 Wir beachten die Schutzvorschriften beim Umgang mit Gefahrstoffen.“ „Das ist die Regel neun: Du beachtest die Schutzvorschriften im Umgang mit Gefahrstoffen. Das ist zum Beispiel bei der Verwendung von lösemittelhaltigen Produkten so, dass du bei Isocyanaten eine Schulung brauchst. Das ist beim Umgang mit Propangas so, dass du einen Feuerlöscher vor Ort hast. Das ist, wenn du mit Asbest umgehst und Asbest löst, so, dass du die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) für Asbest einhältst.“
Eine Infotafel wird eingeblendet: „Betriebe brauchen für Arbeiten mit Asbest eine Zulassung und Beschäftigte eine Schulung nach TRGS 519.“ Denny sagt: „Im Umgang mit Gefahrstoffen solltest du dich oder musst du dich unterweisen und einweisen lassen, musst die Sicherheitsdatenblätter beachten und musst dich beim Umgang eventuell auch schulen lassen.“
Eine Infotafel ist zu sehen: „Grundlage für den Umgang mit Gefahrstoffen sind das Sicherheitsdatenblatt und die Betriebsanweisung.“
Wir sehen animiert, wie man den Gefahrstoff-Informations-System-Code (GISCODE) von der Bauschaumflasche in Dennys Hand ablesen und bei wingisonline.de eingeben kann, um die nötigen Informationen inklusive der Betriebsanweisung zu erhalten. Denny erklärt dazu: „Und wenn du wirklich nicht weißt, wie was funktioniert, dann guckst du in unser Gefahrstoffinformationssystem und holst dir alle Infos, die du brauchst.“
Denny läuft auf die Kamera zu. Wir hören Musik im Hintergrund, und er sagt: „Dacharbeiten sind gefährlich, ihr könnt euch aber gegen die Gefahren auch schützen. Dazu gibt es auf unserer Internetseite sehr, sehr viele Schulungsmaterialien und Informationen.“ Der Link wird eingeblendet: „www.bgbau.de/sicher-auf-dem-dach“. Er sagt: „Also passt schön auf euch auf, stürzt nicht ab und seid vorsichtig bei den Dacharbeiten, euer Denny.“
Wir sehen eine letzte Sequenz mit Bildern von der Baustelle und Musik. Das Video endet mit dem Logo der BG BAU auf weißem Hintergrund.


