BIM Safety-Check Tutorial

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Tutorialvideo für die Anwendung BIM Safety-Check.

Volltextalternative zum Video

Das Video beginnt mit dem Schriftzug „Absturzrisiken identifizieren – Arbeiterschutz beginnt in der Planung“, der vor einem blauen Hintergrund eingeblendet wird.

Anschließend wird in der Software „Autodesk Revit“ ein Gebäude in der Grundriss-Ansicht erstellt. 

Eine KI-Stimme erzählt dazu: „BIM-Modelle können mit unterschiedlicher Fachsoftware erstellt werden. In diesem Beispiel arbeiten wir mit Revit. Für die Modellierung stehen dort vordefinierte Bauteile wie Wände, Decken oder Stützen zur Verfügung.“

Von der Grundriss-Ansicht wird zu dann zu einer 3D-Ansicht gewechselt, während die KI-Stimme weiter erzählt: „Schritt für Schritt entsteht daraus das digitale Modell eines Bauwerks – in unserem Beispiel ein Gebäude.“

Das Gebäude erhält ein zweites Stockwerk und die Stimme fährt fort: „Ist die Modellierung abgeschlossen, kann das Bauwerk exportiert werden.“

Der Mauszeiger klickt nun nacheinander auf „Datei“, „Exportieren“ und „IFC“, während die Sprecherstimme sagt: „Für den BIM Safety-Check ist dabei vor allem das offene und herstellerneutrale IFC-Format relevant. Es ermöglicht, BIM-Modelle zwischen verschiedenen Projektbeteiligten und unterschiedlichen Softwarelösungen auszutauschen.“

Nun erscheint ein Fenster zum Exportieren der IFC-File sowie ein Klick auf die Schaltfläche „Exportieren“.

Die Stimme fährt fort: „Vereinfacht lässt sich ein IFC-Modell mit einer PDF in der zweidimensionalen Welt vergleichen: Die enthaltenen Informationen können weiterverwendet und geprüft werden, das Modell selbst wird in der Regel jedoch nicht mehr direkt verändert.“

In der nächsten Szene des Tutorial-Videos wird in der Software „Solibri Office“ auf die Schaltfläche „Modelle hinzufügen“ geklickt und das eben erstellte IFC-Modell ausgewählt und geöffnet.

Die Sprecherstimme erklärt dazu: „Im nächsten Schritt wird das IFC-Modell in einer Modellprüfsoftware geöffnet. In diesem Beispiel nutzen wir Solibri.“

Weiter erfahren wir: „Der BIM Safety-Check stellt zusätzlich Prüfregeln für den VDC-Manager von thinkproject bereit. Damit werden zwei in der DACH-Region weit verbreitete Anwendungen für komplexe Modellprüfungen unterstützt.“

In der linken Seitenleiste von „Solibri Office“ wird auf „Erweiterungen“ geklickt und durch die Liste der Erweiterungen bis zum „BG BAU BIM SAFETY CHECK“ gescrollt, welcher direkt installiert wird, während die KI-Stimme dazu erklärt: „Über die Erweiterungen wird nun der vorbereitete Prüfregelsatz für den ersten Anwendungsfall importiert. Damit stehen die erforderlichen Regeln für die weitere Prüfung direkt zur Verfügung.“

Mit einem Klick auf „Modell“ im Kopfzeilen-Menü wird eine 3D-Modell-Ansicht geladen, die vier graue Gebäude mit grünen Dächern zeigt.

Parallel dazu erklärt die KI-Stimme: „Das importierte Bauwerk kann jetzt im Modell betrachtet werden. Auch die bei der Modellierung angelegten Geschosse sowie weitere verknüpfte Informationen sind abrufbar.“

Es folgt ein Klick auf „Überprüfen“ in der Kopfzeilen-Navigation und anschließend auf „Modell überprüfen“, während die KI-Stimme kommentiert: „Anschließend wird der vorbereitete Prüfregelsatz ausgeführt. Ziel ist es, das Modell systematisch auf Absturzrisiken und weitere mögliche Gefahrenstellen zu überprüfen.“

Weiter erfahren wir: „Die Prüfung läuft regelbasiert ab: Das Modell wird anhand der zuvor hinterlegten Kriterien untersucht, sodass relevante Stellen nicht einzeln manuell gesucht werden müssen. Nach Abschluss der Modellprüfung werden die gefundenen Ergebnisse in der Software analysiert.“

Auf der linken Bildseite sehen wir nun die Ergebnisse der Prüfung, die aufgeklappt werden können, um Details zu den einzelnen Bereichen zu erfahren, beispielsweise zu Absturzkanten oder Öffnungen.

Die Sprecherstimme erklärt parallel dazu: „Die Prüfergebnisse sind nach verschiedenen Kategorien gegliedert. Dazu gehören zum Beispiel Absturzkanten an Geschossdecken oder an Verkehrswegen wie Treppen.“

Es folgt ein Klick auf „Absturzkante an Deckenrand“ und auf der rechten Bildseite werden betroffene Flächen blau umrahmt hervorgehoben, was auch von der KI-Stimme beschrieben wird: „Zunächst sehen wir außenliegende Absturzkanten an Geschossdecken. Sie werden im Modell farblich markiert.“

Anschließend werden innenliegende Bodenöffnungen durch einen weiteren Klick hervorgehoben und im 3D-Modell an diese herangezoomt.

Die Sprecherstimme kommentiert dazu: „Ein weiteres Beispiel sind innenliegende Bodenöffnungen. Hier können unterschiedliche Öffnungsgrößen erkannt und voneinander unterschieden werden. Diese Unterscheidung ist später wichtig, um geeignete Schutzmaßnahmen zuordnen zu können.“

Der Mauszeiger klickt nun zwei Mal auf die Fehlermeldung „Absturzkante an Deckenrand“, woraufhin der Bildausschnitt an die entsprechende Stelle springt und auf der Tonspur erklärt wird: „Mit einem Doppelklick auf eine Fehlermeldung springt die Ansicht direkt zur betreffenden Stelle im Modell. Je nach Prüfkategorie werden zusätzliche Informationen ausgegeben, beispielsweise Flächen oder Kantenlängen, die gesichert werden müssen.“

Die beispielhaft genannten Flächen und Kantenlängen sind währenddessen im linken Bildbereich zu sehen und werden mit der Maus markiert und hervorgehoben.

Wir erfahren: „Diese Mengen können später auch für Auswertungen oder für die Erstellung von Ausschreibungen genutzt werden.“

Dann folgt eine Nahansicht von gefährlichen Absturzkanten an Wandöffnungen, wozu die Sprecherstimme kommentiert: „Als weitere Kategorie werden Wandöffnungen und die damit verbundenen Absturzkanten erkannt.“

Es erfolgen ein Rechtsklick auf „Absturzkante an Wandöffnung“ sowie ein Klick auf „Folie anzeigen...“, woraufhin ein Fenster mit Problemdetails geöffnet wird.

Die Sprecherstimme fährt fort: „Zusätzlich lassen sich sogenannte BCF-Ansichten erzeugen. Dabei handelt es sich vereinfacht gesagt um dreidimensionale Screenshots mit direktem Bezug zu den betroffenen Bauteilen. Diese Ansichten können softwareübergreifend ausgetauscht werden.“

Im Fenster „Problemdetails“ wird nun eine „Person 1“ im Bereich „Verantwortlichkeiten und Bezeichnungen“ hinzugefügt, während die Sprecherstimme erläutert: „So lassen sich auch Projektbeteiligte einbinden, die keinen Zugang zur verwendeten Prüfsoftware haben, aber beispielsweise einen kostenfreien BIM-Viewer nutzen.“

Es folgen ein Klick auf „Bericht“ und „Bericht speichern...“ sowie der Kommentar: „Für die weitere Auswertung über das Portal der BG BAU wird anschließend ein Prüfbericht erstellt. Dieser Bericht steht nach der Modellprüfung bereits vorbereitet zur Verfügung und wird als CSV-Datei exportiert.“

In der Kopfzeilen-Navigation wird nun auf „Kommunikation“ geklickt, was von der Sprecherstimme mit „Damit werden die Ergebnisse aus der Prüfsoftware in einer strukturierten Form bereitgestellt, die im nächsten Schritt weiterverwendet werden kann.“ kommentiert wird.

Es folgt ein Klick auf „Bericht“ und „Bericht speichern...“, während die Sprecherstimme erklärt: „Zusätzlich können auch die zuvor erstellten BCF-Ansichten als BCF-Bericht ausgegeben werden.“

Während eines Klicks auf „Überprüfen“ in der Kopfzeilen-Navigation und einem anschließenden Klick auf „Bericht“, wodurch der Bericht in Excel geöffnet wird, verrät die Sprecherstimme: „Der CSV-Prüfbericht enthält die Ergebnisse der Modellprüfung und kann beispielsweise in Excel geöffnet und weiterverarbeitet werden.“

Der Bericht wird anschließend überflogen, während die KI-Stimme fortfährt: „Für jedes überprüfte Bauteil wird abhängig von der jeweiligen Risikokategorie eine eigene Zeile angelegt, sofern ein Absturzrisiko erkannt wurde. Auch Mengenangaben, etwa die Länge einer ungesicherten Kante, werden ausgegeben.“

Danach wird der Bericht geschlossen und gespeichert.

Nun sehen wir einen Browser, in dem die URL https://vocal-brioche-6b9fd1.netlify.app geöffnet ist und der CSV-Bericht hochgeladen wird.

Die Sprecherstimme sagt dazu: „Im nächsten Schritt wechseln wir in das Portal der BG BAU. Dort wird der zuvor erstellte CSV-Prüfbericht hochgeladen.“

Während im Browser über den nun hochgeladenen Bericht gescrollt und einzelne Bereiche aufgeklappt werden, erklärt die Stimme: „Auf Grundlage dieser Daten stellt das Portal eine Übersicht der identifizierten Risiken mit direktem Bauteilbezug bereit. Inhaltlich entsprechen diese Angaben den Informationen aus dem Prüfbericht.“

Neben dem Eintrag „Geschoss L3“ (Unterpunkt von „Absturzkante an Deckenöffnung“) wird auf Details geklickt.

Die Stimme verrät: „Über die Detailansicht erhalten die Anwenderinnen und Anwender zusätzliche Informationen. Dazu gehören Empfehlungen für geeignete Schutzmaßnahmen.“

Beispielhaft wird ein Sicherheitsgeländer als Schutzmaßnahme gezeigt. Nachdem heruntergescrollt wurde, erfolgt ein Klick auf „Zum Baustein“, wozu die Sprecherstimme erklärt: „Für die weitere Planung stehen außerdem vorbereitete BIM-Schutzobjekte zum Download bereit, beispielsweise ein Seitenschutz.“

Die Stimme fährt fort mit „Ergänzend werden Informationen zu den jeweiligen Objekten und Mengen angezeigt.“, während ein Dokument mit verschiedenen Abbildungen und Informationen betrachtet wird.

Zurück im Portal erfahren wir: „Außerdem besteht eine direkte Verknüpfung zu den passenden Bausteinen der BG BAU.“

Es folgt ein Klick auf „IFC-Viewer“ im Abschnitt „Im Modell prüfen“ und ein Klick auf „Öffnen“ neben „IFC-lite Viewer“, woraufhin ein IFC-Webviewer aufgerufen wird, in den das Testmodell geladen wird.

Die Sprecherstimme sagt dazu: „Damit auch Personen ohne kostenpflichtige Prüfsoftware in den Prozess eingebunden werden können, verweist das Portal zusätzlich auf kostenfreie, meist webbasierte IFC-Viewer. Damit können alle Projektbeteiligten mit Zugriff auf das Modell die relevanten Bereiche dreidimensional betrachten. Nach dem Öffnen des Viewers wird das IFC-Modell importiert.“

Das bereits bekannte Gebäudemodell ist nun erneut zu sehen und es erfolgt ein Zoom und das Ein- und Ausblenden einzelner Elemente.

Die Sprecherstimme fährt fort: „Wie zuvor in der Prüfsoftware kann das Bauwerk betrachtet werden, und einzelne Objekte lassen sich ein- oder ausblenden.“

Mit einem Klick auf „BCF-issues“ in der rechten Seitenleiste, einem Klick auf „Import BCF“ und der anschließenden Auswahl der Datei „Überprüfungsergebnisse.bcf“ geht es weiter.

Dazu die Sprecherstimme: „Auch die vorbereiteten BCF-Ansichten können importiert werden. Beim Öffnen springt die Ansicht direkt an die zuvor markierte Stelle. So lassen sich erkannte Risikobereiche einfach und anschaulich mit weiteren Projektbeteiligten teilen.“

Vor einem blauen Hintergrund wird nun der Schriftzug „Schutzmaßnahmen ergänzen und überprüfen“ eingeblendet.

Wir sehen erneut ein 3D-Modell eines Gebäudes in „Autodesk Revit“.

Die Sprecherstimme sagt: „Die identifizierten Absturzrisiken bilden nun die Grundlage für die weitere Planung. Auf Basis der Hinweise und Empfehlungen aus dem Portal der BG BAU können im Modell die passenden Schutzmaßnahmen ergänzt werden.“

Es folgen Klicks auf „Einfügen“ und „Als Gruppe laden“ und die Auswahl der Datei „BGBAU_Seitenschutz_Konventionell_R24“.

Dazu erklärt die Sprecherstimme: „Dafür kann zunächst eine vorbereitete Bibliothek mit Schutzobjekten heruntergeladen und in die verwendete Fachsoftware importiert werden – hier wieder in Revit.“

Und: „Die Bibliothek enthält knapp 20 vormodellierte BIM-Schutzobjekte, darunter Seitenschutz, Gerüste und Abdeckungen. Diese können direkt an den zuvor identifizierten Gefahrenbereichen platziert werden.“

Aus einer Liste wird ein Seitenschutz ausgewählt und im 3D-Modell zur Absicherung einer Öffnung platziert. Die Sprecherstimme kommentiert dazu: „In unserem Beispiel wählen wir einen konventionellen Seitenschutz aus und setzen ihn an einer Öffnung ein. Die Geometrie des Objekts orientiert sich an den geltenden Vorgaben aus Vorschriften und Regelwerk, beispielsweise an der erforderlichen Höhe des Geländerholms. Über einfache Funktionen wie Ziehen kann das Schutzobjekt an die konkrete Situation angepasst und dimensioniert werden. Durch die parametrische Modellierung verändern sich dabei bestimmte Eigenschaften automatisch. So können sich zum Beispiel Pfostenabstände oder Querschnitte an die gewählte Dimensionierung anpassen.“

Nun wechseln wir in eine Detailansicht des Schutzobjektes (in diesem Fall also des Seitenschutzes) und die Sprecherstimme kommentiert „Das Schutzobjekt enthält darüber hinaus verschiedene Eigenschaften.“, woraufhin im Bereich „Eigenschaften“ das Feld „Familientypen“ angeklickt wird und verschiedene Eigenschaften (etwa Bemaßungen oder verschiedene IFC-Parameter) angezeigt werden.

Weiter erfahren wir: „Sie unterstützen einerseits dabei, die relevanten Vorgaben einzuhalten, und liefern andererseits Informationen, die bei der späteren Modellprüfung wieder ausgewertet werden können.“

Während Klicks auf „Datei“, „Exportieren“, „IFC“ und „Exportieren“ erfolgen, kommentiert die Sprecherstimme: „Sind die vorgesehenen Schutzmaßnahmen im Modell platziert, wird das angereicherte BIM-Modell erneut im IFC-Format exportiert.“

Es erfolgen ein Wechsel von „Autodesk Revit“ zu „Solibri Office“, ein Klick auf „Modelle hinzufügen“, die Auswahl des IFC-Modells und ein Klick auf „Modell“, während die KI-Stimme erklärt: „Über die offene IFC-Schnittstelle kann dieses Modell anschließend wieder in die Prüfsoftware importiert und dort angezeigt werden.“

Nach dem Import des angereicherten IFC-Modells ist das Gebäude zunächst in einer Gesamtansicht zu sehen. Die 3D-Ansicht fährt anschließend in das obere Geschoss hinein. Dort werden mehrere ergänzte Schutzobjekte sichtbar, darunter ein Außengerüst, Seitenschutzelemente und eine grün dargestellte Abdeckung. Die KI-Stimme erklärt dazu: „Im Modell sind nun nicht nur die ursprünglichen Bauteile des Bauwerks enthalten, sondern auch die ergänzten Schutzmaßnahmen, zum Beispiel Seitenschutz, Abdeckungen oder Gerüste.“

Ein Seitenschutz an einer Öffnung wird ausgewählt und grün hervorgehoben. In der linken Seitenleiste sind die zugehörigen Eigenschaften des ausgewählten Schutzobjektes zu sehen. Die Sprecherstimme fährt fort: „Auch die den Schutzobjekten zugewiesenen Eigenschaften lassen sich in der Prüfsoftware anzeigen.“

Die Ansicht zoomt wieder auf das gesamte Gebäude heraus und wechselt in den Prüfbereich. In der linken Seitenleiste erscheint erneut der Prüfregelsatz mit seinen Ergebniskategorien. Dazu sagt die KI-Stimme: „Nun folgt eine zweite Modellprüfung. Diesmal liegt der Schwerpunkt nicht mehr allein auf der Frage, wo Absturzrisiken vorhanden sind.“

Die Stimme erklärt weiter: „Zusätzlich wird geprüft, ob die vorgesehenen Schutzmaßnahmen korrekt platziert und richtig dimensioniert wurden.“ und ergänzt: „So lässt sich nicht nur erkennen, ob eine Sicherung vorgesehen ist, sondern auch, ob sie die jeweilige Gefahrenstelle tatsächlich vollständig abdeckt.“

In der Ergebnisliste wird eine Fundstelle ausgewählt. Die Modellansicht springt zu einer Öffnung im Gebäude; umliegende Bauteile werden zeitweise transparent beziehungsweise ausgeblendet, sodass der betroffene Bereich hervorgehoben wird. Kurz darauf wird ein Fenster mit Problemdetails geöffnet und wieder geschlossen. Die Sprecherstimme ergänzt: „Auch diese Ergebnisse werden wieder nach Kategorien aufgelistet.“

Die ausgewählte Fundstelle wird in einer Nahansicht gezeigt, anschließend wird wieder auf das gesamte Gebäude herausgezoomt. Die KI-Stimme erklärt: „Ein erstes Beispiel ist eine Schachtöffnung, an der weiterhin ein Absturzrisiko besteht, weil dort noch kein Schutzobjekt platziert wurde.“

In der Ergebnisliste wird die zugehörige Fundstelle weiter ausgewählt und die Modellansicht springt erneut auf den betroffenen Gebäudebereich. Dazu erfahren wir: „Wie zuvor kann auch für diese Stelle eine BCF-Ansicht erzeugt werden.“

Als nächstes wechselt die Ansicht zu einem längeren Außenwandbereich und zoomt an die Gebäudefassade heran. Eine ungesicherte Wandöffnung wird im Modell sichtbar und mit einer roten Markierung gekennzeichnet. Die Sprecherstimme sagt: „Ein weiteres Beispiel ist eine ungesicherte Wandöffnung in einer Außenwand.“ und fährt fort: „Auch hier erkennt die Prüfung, dass eine erforderliche Schutzmaßnahme fehlt.“

Daraufhin springt die Ansicht zu einer weiteren Wandöffnung. Das Modell wird teilweise transparent dargestellt; vor der Öffnung ist ein brauner Seitenschutz zu sehen, der die Öffnung nicht über die gesamte Breite abdeckt. Ein blauer Doppelpfeil markiert den noch ungesicherten Bereich. Die KI-Stimme erklärt: „An einer anderen Stelle wurde zwar ein Seitenschutz eingebaut, er deckt die Wandöffnung jedoch nicht vollständig ab.“

Während kurz ein Fenster mit Problemdetails eingeblendet und anschließend wieder geschlossen wird, ergänzt die Stimme: „Die Schutzmaßnahme ist also grundsätzlich vorhanden, muss aber in ihrer Platzierung oder Dimensionierung korrigiert werden.“

Die Ansicht zeigt die Wandöffnung nun wieder frontal. Im Modell und im Ergebnisbereich erscheinen rote Hinweis-Markierungen an der betroffenen Stelle. Dazu heißt es: „Entsprechend wird ein Hinweis ausgegeben.“

Anschließend wird die Berichtsfunktion aufgerufen und ein Fenster zum Erstellen des Berichts geöffnet. Nach der Bestätigung wird der Prüfbericht in Excel geöffnet. Die Sprecherstimme erklärt: „Nach Abschluss der zweiten Prüfung wird erneut ein CSV-Prüfbericht erzeugt.“ und ergänzt: „In der Excel-Ansicht lassen sich die Ergebnisse in drei Gruppen einteilen.“

In der Excel-Tabelle sind zunächst zahlreiche rot hinterlegte Einträge zu sehen; die Ansicht wird durch diesen Tabellenbereich gescrollt. Dazu sagt die Stimme: „Rot markiert sind Bereiche, die weiterhin ungesichert sind und deshalb noch ein Absturzrisiko darstellen.“

Beim weiteren Scrollen folgen grün hinterlegte Einträge. Die KI-Stimme erklärt: „Grün gekennzeichnet sind Schutzobjekte, die korrekt platziert und dimensioniert wurden.“ und fährt fort: „Die automatisch ermittelten Mengen können ausgelesen und anschließend weiterverarbeitet werden.“

Anschließend werden gelb hinterlegte Einträge eingeblendet. Die Sprecherstimme sagt: „Gelb markiert sind Schutzobjekte, die zwar vorhanden, aber fehlerhaft modelliert sind.“ und ergänzt: „Das kann beispielsweise ein Seitenschutz sein, der zu kurz ausgeführt wurde.“

Während die gelb markierten Tabellenzeilen weiter betrachtet werden, heißt es: „Solche Objekte müssen anschließend in der Fachsoftware korrigiert werden.“

Danach wird in einen Browser zum Portal der BG BAU gewechselt. Über die Schaltfläche zur Dateiauswahl öffnet sich ein Dateifenster, in dem der neue Prüfbericht ausgewählt und anschließend hochgeladen wird. Die Sprecherstimme erklärt: „Der neue CSV-Prüfbericht wird nun erneut in das Portal der BG BAU importiert.“

Nach dem Upload erscheint die Ergebnisübersicht des Projekts. Im oberen Bereich werden weiterhin bestehende Risiken aufgelistet, darunter folgt der Abschnitt mit den Schutzmaßnahmen. Die Stimme sagt: „Die dort dargestellten Ergebnisse folgen derselben Einordnung wie zuvor in der CSV- beziehungsweise Excel-Darstellung.“

Während im Portal durch die Ergebnisübersicht gescrollt und zwischen den dargestellten Ergebnisgruppen gewechselt wird, erfahren wir: „Dadurch bleiben die Ergebnisse von der Prüfsoftware über den Bericht bis in das Portal nachvollziehbar.“

Die noch offenen Risiken sind im Portal rot gekennzeichnet. Dazu heißt es: „Noch vorhandene Absturzrisiken werden weiterhin rot angezeigt.“

Im Bereich der Schutzmaßnahmen werden anschließend korrekt erkannte und fehlerhafte Einträge betrachtet. Die Sprecherstimme erklärt: „Korrekt geplante Schutzobjekte erscheinen grün, fehlerhafte Schutzobjekte gelb.“

Mit einem Klick auf „Details“ öffnet sich am rechten Bildrand eine Detailansicht. Darin werden zusätzliche Informationen, Abbildungen und Verlinkungen zu passenden BG-BAU-Bausteinen angezeigt; innerhalb der Detailansicht wird nach unten gescrollt. Die Stimme sagt: „In den jeweiligen Detailansichten stehen erneut weiterführende Informationen sowie die passenden Bausteine der BG BAU zur Verfügung.“

Zurück in der Ergebnisliste wird die Detailansicht eines fehlerhaften Seitenschutzes geöffnet. Neben Abbildungen des Schutzobjekts erscheint ein rot hinterlegter Hinweis; weiter unten werden Angaben zur Bemaßung beziehungsweise Dimensionierung angezeigt und die beanstandete Eigenschaft hervorgehoben. Dazu erklärt die KI-Stimme: „Bei fehlerhaften Schutzobjekten wird beispielsweise konkret darauf hingewiesen, dass die Bemaßung oder Dimensionierung des Objekts angepasst werden muss.“

In der Detailansicht wird weiter nach unten gescrollt und der Bereich zum Öffnen des Modells in einem IFC-Viewer aufgerufen. Ein Fenster mit mehreren Viewer-Optionen erscheint. Die Sprecherstimme sagt: „Auch an dieser Stelle sind kostenfreie, webbasierte BIM-Viewer verlinkt.“

Mit einem Klick auf „Öffnen“ wird der IFC-lite Viewer in einem neuen Browserfenster aufgerufen. Dazu heißt es: „Sie ermöglichen, das Modell einschließlich der geplanten Schutzobjekte außerhalb der eigentlichen Prüfsoftware zu öffnen.“

Im IFC-lite Viewer wird über „Open .ifc-file“ das angereicherte IFC-Modell ausgewählt und geladen. Das Gebäude erscheint zunächst teilweise zerlegt und anschließend wieder als vollständiges 3D-Modell. Rechts wird der Bereich „BCF Issues“ geöffnet. Über die Importfunktion wird die zugehörige BCF-Datei ausgewählt; danach erscheint eine Liste der gespeicherten Fundstellen.

Beim Anklicken einzelner BCF-Einträge springt die 3D-Ansicht jeweils direkt an die entsprechende Stelle im Modell. Zu sehen sind unter anderem ein Seitenschutz vor einer Öffnung sowie eine ungesicherte Wandöffnung; betroffene Bauteile und Bereiche werden farblich hervorgehoben. Die Sprecherstimme erklärt: „Nach dem Import des Modells und der zugehörigen BCF-Ansichten können Gefahrenbereiche und Schutzmaßnahmen direkt angezeigt, nachvollzogen und mit weiteren Projektbeteiligten kommuniziert werden.“

Zum Abschluss erscheint vor einem blauen Hintergrund das Logo mit dem Schriftzug „BG BAU BIM SAFETY CHECK“.