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GHS

GHS (global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung)

GHS (global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung)

 

GHS, das weltweit einheitliche System zur Einstufung und Kennzeichnung von chemischen Stoffen und Gemischen, ist im Januar 2009 in der EU mit der CLP-Verordnung in Kraft getreten. Ab dem 1.Juni 2015 gilt nur noch die CLP-Verordnung, d.h. die Stoff- und Zubereitungsrichtlinien sind ab diesem Zeitpunkt außer Kraft gesetzt.

Wichtig ist es, die Mitarbeiter rechtzeitig in die neue GHS-Kennzeichnung zu unterweisen.
Vorlagen für die Unterweisung finden Sie hier:

 

Übergangsfristen

Für Stoffe musste die Umsetzung der GHS-Kennzeichnung spätestens zum 1. Dezember 2010 erfolgen. Für chemische Produkte (Gemische) wie Farben und Lacke, Reinigungsmittel, Klebstoffe u.a. ist die Umsetzungsfrist länger. Ab dem 1.6.2015 müssen die Gebinde nach der neuen Verordnung gekennzeichnet werden. Gemische, die vor dem 1.6.2015 in Verkehr gebracht wurden, dürfen noch 2 Jahre mit der "alten" Kennzeichnung und den entsprechenden Sicherheitsdatenblättern verkauft werden.
 

Was hat sich geändert?

Die sichtbare Veränderung durch GHS wird dem Verwender auf Verpackungen und Gebinden chemischer Produkte in Form der neuen Kennzeichnungselemente begegnen.

Kennzeichnungselemente

  • Die bisherigen orangefarbigen Gefahrensymbole wurden durch die neuen rautenförmigen Gefahrenpiktogramme mit rotem Rand ersetzt.
  • Zu den neuen Gefahrenpiktogrammen gibt es die Signalwörter "Achtung" oder "Gefahr".
  • R-Sätze werden durch Gefahrenhinweise H ersetzt.
  • S-Sätze werden durch Sicherheitshinweise P ersetzt.

 

 Mehr Informationen zu den neuen Kennzeichnungselementen nach GHS erhalten Sie hier!  


Um die Einführung der neuen Kennzeichnungselemente zu unterstützen, ist eine Gegenüberstellung der Kennzeichnung nach GHS und nach dem bisherigen System sinnvoll. In den folgenden tabellarischen Übersichten sind die GHS-Einstufungs- und Kennzeichnungselemente mit den Kürzeln und verständlichen Erläuterungen den bisherigen Kennzeichnungen gegenüber gestellt.  

Die Übersichten sind im DIN A3-Querformat erstellt und so angelegt, dass sie durch zweimaliges Falten im DIN A4-Format vorliegen. Sie sind dadurch handlicher und können leichter abgeheftet werden. (Anleitung)


Gebindeetikett

Wegen der langen Übergangszeit wird es Verpackungen und Gebinde mit alter und solche mit neuer Kennzeichnung geben. Auf dem einzelnen Gebindeetikett darf nur eine Kennzeichnung angegeben werden. Das heißt, es wird nur die alte oder die neue Kennzeichnung aufgedruckt sein

   

 


Umsetzung von GHS im Betrieb

Die Regeln zum Arbeitsschutz bleiben von GHS zunächst unberührt.
Bis zum Ablauf der Übergangsfrist 2015 orientieren sich die Maßnahmen zum Arbeitsschutz an die bisherigen Symbole. Sie können für Betriebsanweisungen bis zum Ende der Übergangsfrist die bisherigen orangenfarbenen Gefahrensymbole sowie R- u. S-Sätze weiter verwenden.

Als Anwender chemischer Bauprodukte müssen Sie ihre Unterlagen (z.B. Gefahrstoffverzeichnis, Betriebsanweisungen, Gefährdungsbeurteilung) an die neue Kennzeichnung anpassen, soweit es die vorhandenen Daten (Sicherheitsdatenblatt etc.) zulassen.
Zur Unterstützung hat GISBAU eine Applikation für mobile Endgeräte (z.B. Smartphones) entwickelt, in der die Zusammenhänge zwischen den neuen GHS-Piktogrammen mit den H-Sätzen und den "alten" Gefahrensymbolen mit den R-Sätzen erläutert wird (GHS mobile).

Weitere Informationen finden Sie hier!

 
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