Knierollwagen mit Sitz, Oberkörperstütze

 
Knierollwagen mit Sitz und Oberkörperstütze (Roll-Bridge - WOOD-Form)
  • Bildquelle: Roll-Bridge von WOOD-Form GmbH
Knierollwagen mit Sitz (Roadster - RUBI Deutschland GmbH)
  • Bildquelle: Sonja Werner - BG BAU
Knierollwagen mit Sitz (Arboseat - EURORUBBER)
  • Bildquelle: Andrea Hauck - BG BAU
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Knierollwagen mit Sitz und Oberkörperstütze (Roll-Bridge - WOOD-Form)
Knierollwagen mit Sitz (Roadster - RUBI Deutschland GmbH)
Knierollwagen mit Sitz (Arboseat - EURORUBBER)
Ergonomischer Vorteil

Der Einsatz von Knierollwagen mit Sitz erleichtert das Arbeiten im Knien am Boden. Durch das aufrechte Setzen auf den Sitz werden die Knie und der Rücken entlastet. Der direkte Kontakt zu kalten und harten Böden entfällt. Der Knierollwagen kann passend an der Arbeitsstelle positioniert werden. Durch die freie Verfahrbarkeit werden die notwendigen Werkzeuge gut erreicht. Die Geräte sind leicht zu transportieren. Geräte dieser Art können Rücken- und Knieprobleme reduzieren und das Weiterarbeiten von leistungsgeminderten Personen ermöglichen.

Bitte beachten Sie, dass dieses Produkt nicht durch die BG BAU gefördert wird.

Für Tätigkeiten in kniender Körperhaltung. Für Arbeiten am Boden und im unteren Wandbereich, zum Beispiel bei Fliesenleger-, Bodenbelagsarbeiten, Maler- und Lackierarbeiten, Materialien aufbringen, Lagerhaltung, Grundreinigung, etc.

Beim längeren Arbeiten im Knien, Hocken und Bücken treten durch diese Zwangshaltungen oft Knie- und Rückenschmerzen auf. Die Knierollwagen sind dem Typ 4 der DIN EN 14404 zuzuordnen. Die zulässige Gewichtsbelastung liegt je nach Modell bei 130-150 kg. Die Knierollwagen können leichtgängig mit den Füssen verfahren werden. Sie können einfach gereinigt werden.

Auswahl-Kriterien
Die Wahl eines Knierollwagens hängt von ihrem Einsatzzweck und der Körpergröße der Person ab, die den Knierollwagen benutzt. Die Knierollwagen sind für Nutzer durchschnittlicher Körpermaße gebaut. In Frage kommen Geräte, die folgende Mindest-Merkmale erfüllen:

  • Der Sitz muss höhenverstellbar sein, optimal auch horizontal verschiebbar zur Anpassung an die Oberschenkellänge und sollte auch neigbar sein.
  • Die Knieauflage besteht aus einer planen gepolsterten Auflage oder fest angebrachten Knieschonern, optimal sind Auflagen, Knieschoner, die austauschbar sind.
  • Die Rollen sollten 360 Grad-Lenkrollen sein, sie machen das Gerät in alle Richtungen beweglich. Das Rollenmaterial sollte der Aufgabe angepasst sein. Es gibt auch helle Rollen.
  • Sofern eine Oberkörperstütze vorhanden ist, sollte diese verstellbar in Höhe und Abstand zu den Knien, neigbar sein, optional auch eine Bremse gegen evtl. Kippen besitzen.

Zurzeit erfüllen diese Modelle die oben genannten Kriterien:

Roll-Bridge von Wood-Form
Sitz und Oberkörperstütze jeweils in alle Richtungen verstellbar, Knieschützer austauschbar, Rollen 80 mm, Bremse vorhanden, Zusatzteile erhältlich, für den Transport einfach zerlegbar.

Roadster-RUBI-SR-1 von RUBI
Sitz in der Höhe verstell- und neigbar, 6 Rollen (vorne 45 mm, Lenkrolle hinten 70 mm), für den Transport einfach zerlegbar, Tragesack oder Kiste möglich.

Arboseat von Eurorubber
Sitzhöhe verstellbar, Knieauflage plan, Rollen 45 mm, für den Transport zerlegbar.

Ein Projekt "Knierollwagen" wird zurzeit von der BG BAU durchgeführt.

WOOD-Form GmbH
(Produkt-Eigenname: Roll-Bridge)


RUBI Deutschland GmbH
(Produkt-Eigenname: Roadster-RUBI ergonomischer Spezialsitz SR-1)


EURORUBBER GmbH
(Produkt-Eigenname: Arboseat)