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Schornsteinfeger unterzeichnen "Charta für Sicherheit auf dem Bau"

27. September 2018 - Sicherheit für Glücksbringer

Sicherheit für Glücksbringer | 27. September 2018

Sie bringen Glück und sorgen für Sicherheit. Damit Schornsteinfeger ihre Arbeit sicher und ohne Gesundheitsrisiken verrichten können, bekennen sich wichtige Verbände dieses Berufsstandes zur „Charta für Sicherheit auf dem Bau“, des Präventionsprogramms der Berufsgenossenschaft für Bauwirtschaft (BG BAU): Am 25. September 2018 haben der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks - Zentralinnungsverband (ZIV) und der Zentralverband Deutscher Schornsteinfeger e.V. - Gewerkschaftlicher Fachverband das Dokument in Haan unterzeichnet. Damit setzen sich die Verbände für umfassende Sicherheitsstandards ein. Laut BG BAU geschehen im Schornsteinfegerhandwerk pro Jahr rund 420 meldepflichtige Arbeitsunfälle, zumeist durch stolpern, stürzen und abstürzen von Leitern und Treppen.

 Schornsteinfeger unterzeichnen Charta für Sicherheit

 Foto: Kolja Matzke

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„Lebenswichtige Regeln außer Acht zu lassen ist keine Option - dafür sind das Wohl und die Gesundheit aller Beschäftigten im Schornsteinfegerhandwerk zu wichtig“. So Bernhard Arenz, Leiter der Prävention der BG BAU, anlässlich der Unterzeichnung der Charta. Arenz verwies auch auf die neuen, zwischen Verbänden und BG BAU vereinbarten, Gewerkespezifischen Lebenswichtigen Regeln für das Schornsteinfegerhandwerk: „Die Unterzeichnung der Charta ist ein wichtiges Signal für alle Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger, dass an ihren Arbeitsplätzen Sicherheitsstandards eingehalten und keine Unfallrisiken eingegangen werden. Ergänzend geben die Gewerkespezifischen Lebenswichtigen Regeln konkrete Hinweise, wie sicheres Verhalten im Alltag zur Selbstverständlichkeit werden kann“.

Demnach sind Unternehmen und Beschäftigte zum Beispiel gehalten, Leitern nur zu nutzen, wenn es keine sicheren Alternativen gibt. Wer Leitern überhaupt verwendet, muss dafür sorgen, dass sie nicht umkippen oder wegrutschen können. Zudem sollen die Beschäftigten Vorkehrungen gegen Absturz und Durchsturz treffen und nur sichere Verkehrswege sowie geeignete Persönliche Schutzausrüstung nutzen. Darüber hinaus gelte es, die Schutzvorschriften beim Umgang mit Gefahrstoffen unbedingt zu beachten, möglichst staubarm zu arbeiten und nur geprüfte elektrische Betriebsmittel einzusetzen.

Die Kernbotschaft des Präventionsprogramms „BAU AUF SICHERHEIT. BAU AUF DICH“ lautet „Sicheres Verhalten lohnt sich für dich, deine Familie, Freunde und Kollegen!“ Jeder hat das Recht und auch die Pflicht, unnötige Risiken zu vermeiden. Niemand darf durch riskantes Verhalten sein Leben und seine Gesundheit oder Leben und Gesundheit anderer leichtfertig aufs Spiel setzen. Weitere Informationen unter http://www.bau-auf-sicherheit.de

 
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Joachim Förster

Joachim Förster
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