Der Sommer 2020 startet durch – jetzt vor UV-Strahlung schützen

Gefährdung durch UV-Strahlung und Hitze

Bildquelle: H.ZWEI.S Werbeagentur GmbH

Ab Mitte dieser Woche steht Deutschland die erste Hitzewelle des Jahres 2020 bevor. In einigen Teilen des Landes wird bereits die 30-Grad-Marke geknackt, was zu einer starken Wärme- und UV-Belastung führen wird. Beschäftigte, die häufig im Freien arbeiten – zum Beispiel im Baugewerbe – müssen sich schützen. Denn Sonne und hochsommerliche Temperaturen können sich auf die Gesundheit auswirken.

Zu intensive UV-Strahlen schädigen die Erbsubstanz in den Zellkernen der Hautzellen und schwächen die Immunabwehr. So können sich über einen längeren Zeitraum unbemerkt bösartige Tumore bilden. Der weiße Hautkrebs ist mittlerweile die häufigste gemeldete Berufskrankheit in der Bauwirtschaft.

Die BG BAU bietet als Unterstützung eine ganze Reihe von Hinweisen und Tipps, Aushängen, Broschüren und Plakaten an. Hier finden Unternehmen und Beschäftigte wertvolle Informationen wie sie trotz Sonne und Hitze sicher und gesund arbeiten können.

Alle Informationen wurden auf einer eigenen Themenseite im Internet gebündelt, um längeres Suchen zu vermeiden und Materialien schnell und einfach zugänglich zu machen: bgbau.de/uv-schutz

Denn: Schon einfache Maßnahmen können Abhilfe schaffen, wenn die Sonne brennt: Zum Beispiel können für schwere Arbeiten die Morgen- und Abendstunden genutzt und kurze Zusatzpausen an schattigen Orten vereinbart werden. Wo es möglich ist, sollten auch Sonnensegel oder Sonnenschirme für kühleres Klima sowie UV-Schutz sorgen. Deren Anschaffung wird von der BG BAU auch mit Arbeitsschutzprämien finanziell gefördert. Zusätzlich ist es wichtig, Arbeitsbereiche gut zu belüften. Bei hohen Temperaturen benötigt der Mensch zudem mehr Flüssigkeit: Wer körperlich schwer arbeitet, sollte pro Arbeitsschicht mindestens 2,5 Liter Mineralwasser, Früchtetee oder Fruchtschorle trinken.

Gefährliche UV-Strahlung

Auch jeder einzelne kann etwas tun und sich gegen gefährliche UV-Strahlung schützen: Zum Beispiel durch dichtgewebte Kleidung, die Körper, Arme und Beine bedeckt. Helm oder Kopfbedeckung schützen zusätzlich auch die Ohren und den Nacken. Und da UV-Strahlen auch für die Augen schädlich sind, sollten UV-Schutzbrillen nach der Norm EN 166 und 172 mit seitlicher Abschirmung genutzt werden. Auf alle nicht bedeckten Körperteile, wie beispielsweise das Gesicht, sollte eine UV-Schutzcreme mit dem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 aufgetragen werden. Wichtig ist dabei regelmäßiges nachcremen.

Hilfreiche Tipps zum Schutz vor Hitze und UV-Strahlen gibt die BG BAU auch in der Broschüre "Sonnenschutz bei Arbeiten im Freien".