Finanzielle Unterstützung für Unternehmen durch die Coronavirus-Pandemie bedingten Mehrausgaben auf Baustellen des Bundes durch die Bundesregierung

3D Illustration vom Corona Virus COVID-19

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Für Unternehmen der Bauwirtschaft und baunaher Dienstleistungen führen die Regelungen und Bedingungen der Coronavirus-Pandemie auch zu finanziellen Herausforderungen. Die Bundesregierung hat sich darauf verständigt, die Unternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen und einen Teil der aus den Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen resultierenden Mehrkosten zu übernehmen.
Ab dem 1. Juli 2020 tritt der Erlass des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat zum Umgang der Coronavirus-Pandemie bedingten Mehrkosten auf Baustellen des Bundes in Kraft. Dort wird die Übernahme der durch das Coronavirus verursachten Kosten im Rahmen bestehender Bauverträge, laufender Ausschreibungen und sogar künftiger Verträge angekündigt, soweit diese auf Baustellen des Bundes bezogen sind. Bauunternehmen können somit nachgewiesene Mehrkosten beispielsweise durch Einhaltung zusätzlicher Standards bei Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen, für getrennte Anfahrten zur Baustelle oder einer Anpassung der Sozialbereiche geltend machen. Die Kostenübernahme gilt auch für Stillstands- sowie Verzögerungskosten - etwa für Vorhaltekosten von Baugeräten - sowie erhöhte Materialpreise durch gestörte Lieferketten.

Die BG BAU berät die Unternehmen der Bauwirtschaft im Rahmen ihrer Aufsichtstätigkeit auch bei der Umsetzung der Hygiene- und Sicherheitsstandards. Zusätzlich hat die BG BAU den betrieblichen Arbeitsschutz mit zahlreichen Handlungshilfen, Tipps und Hinweisen zu eigens angepassten Gefährdungsbeurteilungen unterstützt, außerdem bietet sie zahlreiche Informationen gebündelt unter www.bgbau.de/coronavirus an.

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