Klaus-Richard Bergmann: „Arbeitsplätze am Bau müssen sicherer werden“

Noch immer ereignen sich in der Bauwirtschaft mehr als doppelt so viele Unfälle wie im Durchschnitt der gesamten gewerblichen Wirtschaft. Abstürze bilden dabei den Unfallschwerpunkt.

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Bildquelle: Jörg Koch - dedimag für BG BAU

Dazu erklärt Klaus-Richard Bergmann, Hauptgeschäftsführer der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU), anlässlich der Messe DACH+HOLZ in Köln:

„2016 gab es 73 tödliche Arbeitsunfälle am Bau, 28 davon waren Absturzunfälle. Und 2017 ist leider eine negative Entwicklung eingetreten, denn sowohl die tödlichen Arbeitsunfälle als auch die tödlichen Absturzunfälle sind deutlich gestiegen. Jeder schwere oder tödliche Unfall ist mit großem menschlichem Leid für die Betroffenen verbunden. Daher muss dringend gehandelt werden.

Viele gute und praktische Lösungen gegen Absturzunfälle stehen bereits heute zur Verfügung. Doch sie müssen auch konsequent angewandt werden. Eine wirksame Prävention lässt sich nicht nur auf verbesserte Arbeitsmittel und das Einhalten von Regelwerken beschränken. Wir alle müssen unser Verhalten in Fragen des Arbeitsschutzes stärker in den Blick nehmen. Denn wir sind gemeinsam gefordert, die Arbeitsplätze am Bau sicherer zu machen: Unternehmen, Beschäftigte und die BG BAU."

Weitere Informationen unter www.bau-auf-sicherheit.de.