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Firmen machen Negativwerbung mit psychischen Gefährdungsbeurteilungen

22.12.2018 - Die BG BAU unterstützt im Rahmen ihres Beratungs- und Überwachungsauftrages Betriebe bei der Gefährdungsbeurteilung von psychischen Belastungen.

Verschiedene Unternehmen bringen derzeit Pressemitteilungen in Umlauf, in denen das Thema Gefährdungsbeurteilung von psychischen Belastungen aufgegriffen wird. In diesen Mitteilungen wird suggeriert, dass die Aufsichtsbehörden der Länder und der Unfallversicherungsträger ab 2018 verstärkt kontrollieren, ob Unternehmen fachgerechte Gefährdungsbeurteilungen erstellen.

Diese Aussage ist so nicht korrekt. Es handelt sich vielmehr um einen Versuch dieser Unternehmen, mit einer fingierten Warnung auf sich und die eigenen Produkte aufmerksam zu machen.

Im Arbeitsschutzgesetz ist ausgeführt, dass die Beurteilung psychischer Belastungen bei der Arbeit Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung sein muss. An dieser bereits seit 1996 geltenden Rechtslage wird sich auch im Jahr 2018 nichts ändern. Bei der Gefährdungsbeurteilung inklusive der Beurteilung psychischer Belastungen werden die Betriebe von der BG BAU im Rahmen ihres Beratungs- und Überwachungsauftrages unterstützt.


 

Informationen zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Empfehlungen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung
IAG Report 1/2013 Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen - Tipps zum Einstieg
Integration der psychischen Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung
Die Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz; Besonderer Schwerpunkt: psychische Belastungen; Praxisleitfaden für den Arbeitgeber

 
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Joachim Förster

Joachim Förster
Telefon: 030 85781-518