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Tragischer Unfall auf Talbrücke Schraudenbach

BG BAU hilft von Anfang an / 16. Juni 2016

BG BAU hilft von Anfang an / 16. Juni 2016

Bei Betonierungsarbeiten auf der Autobahn A7 stürzte am 15. Juni 2016 ein 42 Meter lan­ger Überbauabschnitt mit 16 Beschäftigte in die Tiefe. Ein Arbeiter starb sofort, meh­rere wurden teilweise schwer verletzt. Klaus-Richard Bergmann, Hauptgeschäfts­führer der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU), drückt den Verunglück­ten und ihren Angehörigen sein Mitgefühl aus. Zugleich sorgten sich Mitarbeiter der BG BAU noch am Unfalltag um die Verletzten.

Foto: Bernd Pagel, BG BAU
Foto: Bernd Pagel, BG BAU

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Von Anfang an kümmerten sich Reha-Manager der BG BAU darum, dass die Verletzten um­gehend medizinisch versorgt und in geeigneten Krankenhäusern behandelt werden konnten. Neben mehreren leichter Verletzten, die inzwischen ambulant behandelt werden, erhält, mit Unterstützung der BG BAU, ein Arbeiter mit lebensbedrohlichen Verletzungen eine Maximal­versorgung in der Intensivstation der Universitätsklinik Würzburg. Darüber hinaus haben die Reha-Manager der BG BAU in Absprache mit dem Krankenhaus veranlasst, dass die Ver­letzten eine psychologische Notfallbetreuung erhalten.

Die Versicherten aus Mitgliedsbetrieben der BG BAU erhalten unabhängig von der Unfallur­sache Leistungen etwa für Heilbehandlungen, Krankenpflege, Verletztengeld und Rente an Hinterbliebene. Im Leistungsfall übernimmt die BG BAU zudem die Rehabilitation, von der medizinischen Versorgung, auch in eigenen Kliniken, über die soziale und berufliche Wie­dereingliederung, bis hin zu möglichen Rentenzahlungen. Dabei setzt die Berufsgenossen­schaft grundsätzlich alle geeigneten Mittel ein, um eingetretene Gesundheitsschäden zu be­seitigen oder zu bessern. Zumindest soll erreicht werden, dass sich Gesundheitsschäden nicht verschlimmern, sondern deren Folgen gemildert werden.

Ebenfalls noch am Unfalltag ist eine Aufsichtsperson der BG BAU eingetroffen, kümmerte sich um die Identität der Verletzten und stimmte sich mit den Reha-Managern der BG BAU ab. Gemeinsam mit der Gewerbeaufsicht,  der Staatsanwaltschaft und der Polizei unterstützt er zugleich bei der Ermittlung der Unfallursachen. So fordern staatliche- und berufsgenos­senschaftliche Vorschriften beispielsweise, dass bauliche Anlagen - dazu zählen auch Ge­rüste - standsicher sein müssen und auch während der einzelnen Bauzustände nicht über­lastet werden dürfen.

Bei der BG BAU sind über 500.000 Unternehmen mit 2,7 Millionen Beschäftigten versichert.

 
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BG BAU - Pressestelle
Hildegardstraße 29/30
10715 Berlin

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Joachim Förster

Joachim Förster
Telefon: 030 85781-518