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Tag der Verkehrssicherheit

Tag der Verkehrssicherheit - Hohe Risiken für junge Fahrer im Straßenverkehr - BG BAU-Aktion gibt Tipps für mehr Sicherheit / 13. Juni 2013

Hohe Risiken für junge Fahrer im Straßenverkehr
BG BAU-Aktion gibt Tipps für mehr Sicherheit / 13. Juni 2013

Für mehr Sicherheit auf der Straße wurden Auszubildende des Bau-ABC Rostrup, Aus- und Fortbildungszentrum des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen, an einer ganzen Reihe von Aktivitäten beteiligt. Unterstützt wurden sie durch Fachleute der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU). Anlass für die gemeinsame Aktion vom Bau-ABC Rostrup und der BG BAU ist der vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat ausgerufene bundesweite Tag der Verkehrssicherheit. "Gemeinsam für mehr Sicherheit", lautet das Motto. Schirmherr ist Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. 

Ueberschlagsimulator 500

Im Rettungssimulator wird geprobt, wie man sich nach einem Unfall aus einem Kfz in der Dachlage durch gezielte Handlungen selbst befreien kann.

hochauflösende Version des Fotos (3888 x 2592 Pixel, 5,0 MB)


Erhöhte Risikobereitschaft und vor allem fehlende Erfahrungen sind die Gründe, warum junge Autofahrer häufiger verunglücken als Angehörige anderer Altersgruppen. Daher wendet sich die BG BAU mit einer Aktion an Auszubildende. Der Branchennachwuchs soll zu­gleich angeregt werden, Fahrsicherheitstrainings zu machen oder Schulungen der BG BAU zu besuchen, zum Beispiel über richtige Ladungssicherung.

Kernstücke des Aktionstages waren zwei spektakuläre Stationen: An einem  Rettungs­simulator konnten die jungen Beschäftigten lernen, wie man sich selbständig aus einem PKW befreien kann, der sich nach einem Unfall überschlagen hat. Und im Sitz eines Gurt­schlittens sausten die In­sassen auf einer schiefen Ebene hinab und prallten gegen einen Puffer. Obwohl der Aufprall nur mit einer sehr geringen Geschwindigkeit erfolgte, konnten sich die Insassen nicht abstem­men: nur der Gurt hielt sie im Sitz. Dadurch wurde klar, dass schon ein  Frontalzusammenstoß im Stadtverkehr  ohne Gurt schlimmste Folgen hätte.  

In weiteren Stationen lernten die Auszubildenden wichtige Hilfsmittel und Methoden kennen, um Ladung auf Handwerkerfahrzeugen wirksam zu sichern. Am Aktionsmodul „Warnen statt Tar­nen“ erfuhren sie am Modell einer Landstraße mit Pannenfahrzeugen sowie einer Baustelle, wie überlebenswichtig richtige Warnkleidung ist. Zudem erlebte mancher Jugendliche beim Test der Arbeitsmediziner mit der Rauschbrille eine böse Überraschung, denn schon weit weniger als ein Promille engt das Seh- und Reaktionsvermögen erheblich ein.

Außerdem testeten Mitarbeiter des Arbeitsmedizinisch-Sicherheitstechnischen Dienstes der BG BAU (ASD der BG BAU) die Sehfähigkeit der jungen Leute und ein anderes Aktionsmodul prüfte ihr Reaktionsvermögen. Dort ging es etwa darum, beim Fahren Ablenkungen, wie laute Musik, Telefo­nate und übermüdetes Fahren im Auto zu vermeiden. Ein Ge­winn-Spiel vermittelte den jungen Leuten ergänzend wichtige Regeln des Straßenverkehrs, damit verhängnisvolle Fehler vermie­den werden. So ist beispielsweise die Geschwindig­keit der Situation und Verkehrslage anzupas­sen.


Zahlen sprechen deutliche Sprache

Fast 1,2 Millionen Arbeits-, Dienst- und Wegeunfälle im Straßenverkehr registrierten die gewerb­lichen Berufsgenossenschaften in den zehn Jahren zwischen 2002 und 2011. Rund 6.300 Be­schäftigte fanden dabei den Tod. Allein im Jahr 2011 geschahen 452 tödliche Unfälle im berufs­bedingten Straßenverkehr. Das waren rund 57 Prozent aller meldepflichtigen Arbeitsunfälle. 

Bei den jungen Beschäftigten im Alter zwischen 18 und 26 Jahren registrierten die ge­werblichen Berufsgenossenschaften im Jahr 2011 über 27.000 Arbeits-, Dienst- und Wegeunfälle im Straßenverkehr. Die BG BAU verzeichnete knapp 1.800 solcher Unfälle im Straßenverkehr mit jun­gen Beschäftigten zwischen 18 und 26.

Alle gewerblichen Berufsgenossenschaften zahlten im Jahr 2011 rund 295 Millionen Euro für Heilbehandlungen, Rehabilitationen und Renten an Beschäftigte zwischen 18 und 26 Jahren, die in den Vorjahren durch Arbeits-, Dienst- und Wegeunfälle im Straßenverkehr verletzt wurden. Die BG BAU zahlte 2011 für den gleichen Zweck über 45 Millionen Euro.

 
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