Die BG BAU
Presse
Mitglieder / Beiträge
Versicherte
Reha / Leistungen
Prävention
ASD der BG BAU
Service
Kooperationen
Seminare
Presse Pressemeldungen Pressemeldungen 2013 Kampagne „Denk an mich. Dein Rücken“

Kampagne „Denk an mich. Dein Rücken“

Mit Rat und Tat gegen den Rückenschmerz / 16. September 2013

Mit Rat und Tat gegen den Rückenschmerz / 16. September 2013

Mehr als in anderen Branchen heben und tragen Bauleute schwere Lasten, arbeiten über Kopf, mit gebeugtem Oberkörper, im Knien oder in der Hocke. Auf Risiken sowie Möglichkeiten, Belastungen zu verringern, möchte die Be­rufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) Unternehmen und Beschäftigte im Rahmen der gestarteten Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" aufmerksamer machen. Dazu wird die BG BAU bis zum Jahr 2015 an verschiedenen Orten Deutschlands Aktionstage in Betrieben und Ausbildungs­zen­tren durchführen.

Kampagnen-Logo Denk an mich - Dein Rücken

Wie aus dem Fehlzeitenreport 2013 des wissenschaftlichen Instituts (WidO) der AOK her­vorgeht, entfielen 2012 bei Mitgliedern aus dem Baugewerbe über 20 Prozent aller Fälle von Arbeitsunfähigkeit auf  Muskel-  und Skeletterkrankungen. Nach Einschätzung des Arbeits­medizi­nisch-Sicherheitstechnischen Dienstes der BG BAU (ASD der BG BAU) klagen weit über die Hälfte aller Beschäftigten der Bauwirtschaft über Rückenbeschwerden. Betrof­fen sind die Beschäftigten aller Berufe im Bauge­werbe. Gründe für Rücken­schmerzen kön­nen das He­ben und Tragen von Lasten, das Arbeiten in  Zwangshaltungen, Vibrationen beim Fahren schwerer Erdbaumaschinen, aber auch Stress und Belastungen sein.

Kampagne Denk an Dich. Dein Rücken!

hochauflösende Version des Fotos (1181 x 1772 Pixel, 488 KB)

Den Unternehmen rät die BG BAU durch Gefährdungsbeurteilungen zu prüfen, ob Gewichte und Lastenbewegungen reduziert und Zwangs­haltungen vermieden werden können. Techni­sche Maßnahmen stehen dabei an erster Stelle, etwa Hebe- und Tragehilfen oder ergonomi­sche Arbeitsmittel. Lässt sich das Heben und Tragen nicht ver­meiden, sind die Lasten gleichmäßig zu verteilen und dicht am Körper zu tragen. Schwere Ge­genstände trägt man besser zu zweit und mit Hilfsmitteln. 

Wenn Mitarbeiter am Bau Rückenbelastungen ausgesetzt sind, die die Gesundheit gefähr­den können, sollten Arbeitgeber ihnen die Möglichkeit geben, sich beim Betriebsarzt im Rahmen der bauspezifischen Vorsorge "Belastungen des Muskel- und Skelettsystems" ar­beitsmedizinisch untersuchen zu lassen. Für Terminabsprachen steht ein bundesweites Netz von Zentren des ASD der BG BAU zur Verfügung. 

Rückenschmerzen können aber nicht nur durch zu viel, sondern auch durch zu wenige Be­lastungen entstehen. Kaum bekannt ist, dass der komplexe Aufbau des Rückens mit den kleinen Muskeln, winzigen Gelenken und Knorpeln durch ein maßvolles Belasten auch trai­niert werden muss. Bei Beschäftigten auf dem Bau und im Reinigungsgewerbe treten Rü­ckenschmerzen meist in Höhe der Lendenwirbel­säule auf. Um solchen Beschwerden vorzu­beugen oder sie zu bessern haben sich so
ge­nannte Rückenschulen bewährt, in denen Be­schäftigte beispielsweise richtige Hebe- und
Tra­getechniken erlernen und die Rü­ckenmus­kulatur unterstützen und kräftigen. 

Auf der Internetseite der BG BAU www.ergonomie-bau.de finden Interessierte viele Fakten rund um das Thema "Ergonomie" und "Rücken". Ergänzt wird die Datenbank mit ergonomisch empfehlenswerten Produkten für verschiedene Gewerbezweige am Bau sowie Präventions­angebote und Tipps, um die Belastungen bei der Arbeit zu vermindern. Weitere Informati­onen zur Kampagne "Denk an mich. Dein Rücken" gibt die Deutsche Gesetzliche Unfallver­sicherung (DGUV), unter www.deinruecken.de.

 

 
Kontakt

BG BAU - Pressestelle
Hildegardstraße 29/30
10715 Berlin

E-Mail

Joachim Förster

Joachim Förster
Telefon: 030 85781-518