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Prävention Schwerpunktthemen Handgeführte Maschinen Gesundheitsgefahren

Gesundheitsgefahren

Improvisieren ist auf Baustellen keine Seltenheit. So hilfreich dies in manchen Situationen erscheint - Maschinen haben ihre Tücken. Besonders handgeführte Maschinen wie Trennschleifmaschinen, Bohrmaschinen oder Handkreissägen bergen erhebliches Verletzungsrisiko, vor allem für die Hände. 

Häufig kommt es im Umgang mit Maschinen immer wieder zu Schnitt-, Stich- und Risswunden oder gar zum Verlust von Gliedmaßen. Aber auch Durchbohrungen aller Art, z. B. durch Schussapparate, Pfählungen, Einklemmungen von Extremitäten, festsitzende Ringe und vieles mehr sind keine Seltenheit. Umherfliegende Splitter sind zudem eine ernste Gefahr für die Augen.

Doch auch bei korrektem Umgang mit Maschinen kommt es immer wieder zu Unfällen. Stromunfälle durch mit Maschinen beschädigte Stromleitungen, Explosionen bei Beschädigung von Gasleitungen geschehen immer wieder, besonders bei Arbeiten in nicht ausreichend dokumentierter Altbausubstanz.

Welche Folgen haben Unfälle mit handgeführten Maschinen?

  • Jedes Jahr verletzen sich etwa 27.000 Menschen bei der Arbeit mit kraftbetriebenen Handwerkszeugen bzw. Handmaschinen so stark, dass dies als Unfall bei der Berufsgenossenschaft gemeldet wird.
  • Hände in Gefahr: Mit einem Anteil von 40 Prozent führen Verletzungen an der Hand die Statistiken deutlich an. Die Betroffenen sind dadurch auch im Alltag stark eingeschränkt.
  • Unglaublich aber wahr: An zirka 37 Prozent der Maschinen-Schutzeinrichtungen werden illegale „Veränderungen“ vorgenommen – aus Bequemlichkeit oder „um Zeit zu sparen“.

Eine weitere Quelle für erhebliche Gesundheitsgefahren sind durch die Arbeit mit Maschinen freigesetzte Stäube. In der Rubrik Staubarm Bauen können Sie sich umfassend zum Thema Staub informieren.