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GutGerüstet?

Schwerpunktaktion GutGerüstet? - Sicher rauf und runter

 

Kampagnenlogo Gut gerüstet

Die Arbeit an und auf Gerüsten ist oft mit besonders großen Gefahren für Sicherheit und Gesundheit verbunden. Ein hoher Prozentsatz der schweren und tödlichen Verletzungen geht auf Absturzunfälle zurück. Aus diesem Grund will die BG BAU mit der Schwerpunktaktion "GutGerüstet" die Arbeitsbedingungen im Gerüstbau grundlegend verbessern - auch vor dem Hintergrund gleicher europäischer Sicherheitsstandards.

Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten im Gerüstbau hängen in hohem Maße von der Arbeitsorganisation im Gerüstbauunternehmen und der Qualifikation der Gerüstbauer und Aufsichtführenden ab. Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) legt fest, wie Gerüste auf-, um- und abgebaut werden müssen. Sie fordert eine Unterweisung für die Gerüstbauer. Aufsichtführende bei Gerüstbauarbeiten müssen qualifiziert ausgebildet sein, denn sie sind für die Prüfung der fertigen Gerüste vor der Übergabe zuständig.

Informationen mit hohem Praxisbezug

Mit der Aktion "GutGerüstet" möchte die BG BAU Gerüstbauunternehmern gerüstspezifische Inhalte der Betriebssicherheitsverordnung vermitteln. Eine vorausschauende Organisation und Vorbereitung ist die Basis für fachgerechten, wirtschaftlichen und sicheren Gerüstbau. In eintägigen Infoveranstaltungen für Unternehmer und Führungskräfte wird zunächst die rechtliche Stellung des Gerüstbauunternehmers oder seines Geschäftsführers erläutert. Ein besonderer Schwerpunkt der Infoveranstaltungen ist die Ermittlung der Gefahren. Gerüstbau ist nur dann sicher und fachgerecht, wenn vor Arbeitsbeginn die möglichen Gefährdungen für die Gerüstbauer ermittelt, die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet und die verantwortlichen Personen benannt sind. Das ist eine zentrale Aufgabe des Unternehmers. Zur Verhinderung von Absturzunfällen wird die Bedeutung absturzsichernder Maßnahmen wie Geländer, Seitenschutz, Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz und individuelle persönliche Schutzmaßnahmen erläutert. Die Technische Regel zur Betriebssicherheitsverordnung "Gefährdungen durch Absturz" (TRBS 2121) zeigt beispielhafte Maßnahmen zur Absturzsicherung.

Zentrales Thema: Gefährdungsbeurteilung

Auch bei der betrieblichen Umsetzung der organisatorischen Maßnahmen steht die BG BAU ihren Mitgliedsbetrieben mit Rat und Tat zur Seite.

In einem zweitägigen Fachseminar "Gefährdungsbeurteilung für den Gerüstbaubetrieb" werden die Inhalte der gesetzlich geforderten Beurteilung und Dokumentation erläutert. Anhand von Mustervorlagen kann an PC-Arbeitsplätzen der Einstieg in die eigene betriebliche Gefährdungsbeurteilung erfolgen. Die BG BAU unterstützt den Unternehmer bei der Unterweisung seiner ausgewählten Personen.

In einem eintägigen Fachseminar für Gerüstbaumonteure werden die vorhandenen Fachkenntnisse unter Beachtung der neuen europäischen Normen und der nationalen Anwendungsregeln aufgefrischt. Selbstverständlich werden auch vorbeugende Maßnahmen gegen den Absturz von Personen beim Auf-, Um- oder Abbau sowie bei der Benutzung durch nachfolgende Handwerker behandelt.

In einem dreitägigen Fachseminar für befähigte Personen im Gerüstbau soll den vom Unternehmer bestellten Aufsichtführenden und den Prüfern von fertiggestellten Gerüsten ihre rechtliche Stellung und Verantwortung vermittelt werden. Die Teilnahme an den von der BG BAU angebotenen Fachseminaren ist für unsere Mitgliedsunternehmer und ihre Beschäftigten kostenlos.

Weitere Informationen zu den Fachseminaren erhalten Sie auf den Flyern zu dieser Aktion. Bitte klicken Sie auf den jeweiligen Link Ihrer Bezirksprävention auf der rechten Seite oder besuchen Sie unsere Seminardatenbank.