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Bau auf Sicherheit. Bau auf Dich.

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Das Präventionsprogramm der BG BAU startet

Technische Innovation, bessere Organisation und höhere Qualifikation der Berufstätigen haben sich über lange Zeit positiv auf Unfallstatistik ausgewirkt. Doch seit Jahren hat sich der langfristige Trend rückläufiger Unfallzahlen verlangsamt. Während sich die konjunkturbereinigte Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle auf 1.000 Vollarbeiter im Fünfjahreszeitraum 2000 bis 2004 um gut 20 Prozent verringerten, waren dies zwischen 2011 und 2015 gerade noch 12 Prozent. Eine weitere Senkung der Unfallzahlen scheint nur durch neue Ansätze möglich. Wirksame und ganzheitliche Präventionsarbeit erfordert die stärkere Berücksichtigung des Verhaltens aller Beteiligten.

Ziel des Präventionsprogramms

Die Beschäftigten stehen im verhaltensorientierten Präventionsprogramm der BG BAU konsequent im Mittelpunkt. Sie sollen für Gefahren und Risiken am Arbeitsplatz sensibilisiert werden, ihre Risiko- und Gesundheitskompetenz soll erhöht, das eigene Handeln reflektiert und verändert werden.

Kernbotschaft des Präventionsprogramms

"Sicheres Verhalten lohnt sich für Dich, Deine Familie, Freunde und Kollegen!"
Jeder hat das Recht und die Pflicht, kein unnötiges Risiko einzugehen und damit sein Leben und seine Gesundheit oder das der Beschäftigten sowie Kolleginnen und Kollegen aufs Spiel zu setzen.

Eckpfeiler des Präventionsprogramms

Um dieses Ziel zu erreichen will die BG BAU die Beschäftigten sowie Sozialpartner, Innungen, Kammern, Verbände und die Fachöffentlichkeit anhand thematischer Schwerpunkte mit besonderem Gefahrenpotenzial ab sofort und in den nächsten Jahren mit Plakaten, Anzeigen, Social Media Maßnahmen, Aktionen und Wettbewerben aktiv informieren.

  • Über eine aufmerksamkeitsstarke Dachkommunikation soll emotional und informativ für die wichtigsten branchenspezifischen Risiken sensibilisiert werden. Von Plakaten und Anzeigen über Social Media Maßnahmen bis hin zu Aktionen, Wettbewerben und spezifischen Interventionsmaßnahmen sollen Beschäftigte informiert und aktiv in das Programm einbezogen werden.
  • Die Charta, unterzeichnet von der BG BAU und den Sozialpartnern: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg, Zentralverband Deutsches Baugewerbe, Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e.V., IG BAU und Bundesverband Gerüstbau e.V., bringt das gemeinsame Anliegen für eine nachhaltige Entwicklung des Arbeitsschutzes in der Bauwirtschaft zum Ausdruck.
  • Lebenswichtige Regeln geben Beschäftigten und Unternehmen Leitplanken für sicheres Verhalten. Zentral ist das Stopp-Prinzip, das jedem auf dem Bau das Recht und die Pflicht einräumt, „Stopp!“ zu sagen, wenn eine Regel verletzt wird.
  • Vereinbarungen zwischen Unternehmensleitungen und den Beschäftigten (Betriebliche Erklärung) sollen verbindlich für mehr Arbeitssicherheit in den Betrieben sorgen.

Künftig werden Ihnen das Programm, seine markanten Symbole und Motive immer wieder begegnen. Wir werden auf Messen und Veranstaltungen weiter für das Präventionsprogramm werben und freuen uns über Ihre rege Beteiligung und tatkräftige Unterstützung.

Zu den Schwerpunktthemen des Präventionsprogramms haben wir Ihnen Informationen zum sicheren Arbeiten komplex zusammengestellt. mehr

Weitere Informationen finden Sie auf unserer eigens für das Präventionsprogramm eingerichteten Webseite unter www.bau-auf-sicherheit.de.