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Alkohol und Drogen

Alkohol

Alkoholabhängigkeit ist eine ernstzunehmende Krankheit, die weiter verbreitet ist, als allgemein angenommen. Alkoholabhängige schädigen aber nicht nur die eigene Gesundheit. Im Betrieb stellen sie wegen des erhöhten Unfallrisikos eine Gefahr für alle dar und verursachen unnötige Kosten durch krankheitsbedingte Ausfallzeiten und Fehlleistungen.

Anzeichen einer drohenden oder bereits bestehenden Alkoholabhängigkeit können sein:

    • Bagatellisieren der Trinkmenge
    • Leistungsschwankungen, Leistungsabfall
    • Vorratshaltung, heimliche Depots
    • Zittern und Nervosität bei Abstinenz
    • Unfähigkeit, das ernstgemeinte Versprechen der Abstinenz einzuhalten

Drogen und Medikamente

Illegale Drogen sind in ihrer Wirkung größtenteils nicht kontrollierbar. Wer Drogen konsumiert, ist ein Risikofaktor am Arbeitsplatz für sich selbst und für andere. Drogen wirken sich auf die Fahrtüchtigkeit aus. Beruhigungsmittel (Benzodiazepine) können nach längerem Gebrauch beim Absetzen Krampfanfälle hervorrufen.

Starke Schmerzmittel enthalten Opiate, die dämpfend wirken. Auch 'einfache' Schmerzmittel können als Kombinationspräparate außer dem schmerzstillenden Wirkstoff anregendes Coffein und/oder Codein enthalten.

Mischungen aus Drogen und Medikamenten sind für den Konsumenten völlig unberechenbar und können lebensgefährlich sein. Die sich verstärkende Wirkung der jeweiligen Substanzen wird unterschätzt.

Anzeichen für Drogenkonsum sind:

    • Veränderungen im Verhalten wie Distanzlosigkeit, massive Unausgeglichenheit, Selbstüberschätzung, plötzliche Redseligkeit
    • häufige Fehlzeiten
    • Unpünktlichkeit
    • Ermüdung, nachlassende Konzentration, sinkende Arbeitsleistung und -qualität
    • plötzliche finanzielle Schwierigkeiten

Das können Sie tun:

    • Sprechen Sie den Mitarbeiter unter vier Augen an
    • Benennen Sie Wahrnehmungen, Bedenken und Fehlverhalten
    • Weisen Sie auf den den vermuteten Zusammenhang mit Alhoholmissbrauch hin
    • Lassen Sie sich nicht auf Diskussionen über Trinkmengen, Beweise etc. ein
    • Fordern Sie zur zur Änderung des Fehlverhaltens auf
    • Verweisen Sie Hilfsangebote (Therapie)
    • Treffen Sie Vereinbarungen
    • Zeigen Sie Konsequenzen (drohender Jobverlust) auf

Hilfen:

    • Fachliche Unterstützung: Wenn Sie nicht wissen, wie sie den Mitarbeiter ansprechen sollen, wenden Sie sich an Ihren Betriebsarzt des ASD der BG BAU.
 
Film: An alles gedacht?
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