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Individueller Sonnen- und Hitzeschutz

Individueller Sonnen- und Hitzeschutz

 SonnenhutSonnenbrilleSonnenschutzhemdKühlweste

Bild: H2S DESIGN - BG BAU

Fördermittel noch vorhanden


Fördermittel für Individueller Sonnen- und Hitzeschutz noch vorhanden

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Produktbeschreibung:
Im Baugewerbe sind Hitze und UV-Strahlung im Sommer für die Beschäftigten in der Regel nur unzureichend durch technische oder organisatorische Maßnahmen vermeidbare Gefährdungen. Daher ist eine Ergänzung durch individuelle Maßnahmen häufig erforderlich, wobei es besonders sinnvoll ist, hier verschiedene Funktionen zu kombinieren.

Durch Warnshirts mit UV-Schutz, die neben der Warnfunktion gleichzeitig einen angenehmen  Tragekomfort und einen guten UV-Schutz von Oberkörper, Hals und Armen bieten, werden (zusätzliche) Bekleidungsschichten vermieden, die bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten und/ oder sommerlichen Temperaturen die Wärmeabgabe des Körpers behindern.

Kühlkleidung (insbesondere Kühlwesten) kann an heißen Tagen zur Aufrechterhaltung einer normalen Körpertemperatur, zur Vermeidung von Hitzeerkrankungen sowie zur Steigerung der Leistungsfähigkeit beitragen. Dazu liegen umfangreiche Forschungsarbeiten vor, insbesondere aus dem militärischen und sportmedizinischen Bereich. Die praktischen Erfahrungen mit Kühlkleidung auf Baustellen sind noch sehr spärlich. Die hohen Temperaturbelastungen der Beschäftigten der Bauwirtschaft bei Hitzewellen und das häufig - trotz technischer und organisatorischer Schutzmaßnahmen - verbleibende Restrisiko erfordern jedoch neue Wege bei den Maßnahmen gegen Hitzestress, die durch diese Förderung unterstützt werden sollen.

Durch Kopfbedeckungen, die eine ausreichende Abschattung von Nacken, Ohren und Gesicht gewährleisten, werden die Körperstellen geschützt, an denen beruflich verursachte Hautkrebserkrankungen durch UV-Strahlung erfahrungsgemäß am häufigsten auftreten. Wenn diese Kopfbedeckungen zusätzlich mit einer Kühlfunktion ausgestattet sind, kann dies die Akzeptanz bei den Beschäftigten steigern.

Sonnenbrillen sollen im gewerblichen Bereich die für die Augen schädliche UV-Strahlung absorbieren, die Blendung durch direktes oder reflektiertes Sonnenlicht verhindern und gleichzeitig eine ausreichende Lichtsignalerkennung ermöglichen.

Einsatzbereich:
Warnkleidung mit UV-Schutz (Shirts)
Für Beschäftigte, die entsprechend der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung hochsichtbare Warnkleidung tragen müssen (z.B. Arbeit die auf verkehrsnahen Flächen oder unmittelbar im Gefahrenbereich des fließenden Verkehrs) und Belastungen durch Hitze und UV-Strahlung (z.B. Tätigkeiten im Sommer im Freien) ausgesetzt sind.

Kühlwesten
Für Beschäftigte, die Hitzebelastungen ausgesetzt sind (z.B. Tätigkeiten im Sommer im Freien), die durch technisch-organisatorische Maßnahmen nicht ausreichend beseitigt werden können.

(Kühl-)Kopfbedeckungen
Für Beschäftigte mit Tätigkeiten, bei denen die entsprechend der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung kein Schutzhelm getragen werden muss, aber Belastungen durch UV-Strahlung und Hitze (z.B. Tätigkeiten im Sommer im Freien) auftreten.

UV-Schutzbrillen („Sonnenbrillen“)
Für Beschäftigte, die bei ihrer Tätigkeit häufig oder starker UV-Strahlung, insbesondere auch Reflexionen ausgesetzt sind.

Förderungsgrund:
Gefährdung: Natürliche UV-Strahlung kann u.a. Sonnenbrand sowie längerfristig Hautkrebs und Augenschäden (Grauer Star) verursachen. Starkes Sonnenlicht kann direkt oder indirekt (über Reflexion) die Augen blenden und damit ggf. Unfälle auslösen.

Hitze belastet vor allem das Herz-Kreislauf-System und kann zu Hitzeerkrankungen (Sonnenstich, Hitzeerschöpfung, Hitzschlag) und bei massiver Überhitzung im Extremfall zum Tod führen.

Auswirkung: Schutz vor Sonne bzw./ und geringere Belastung des Körpers durch Erleichterung der Wärmeabgabe.

Arbeitsschutzprämie:
Pro Maßnahme 25% der Anschaffungskosten.
Für Sonnenbrillenbrillen beträgt die Förderung maximal 20 € pro Stück.

Antragsteller für Kühlkleidung verpflichten sich, zu ihren Produkten einen kurzen Fragebogen zu beantworten.

 
Kontakt

Bei Fragen zur Antragstellung:

BG BAU - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft
Prävention
Kronprinzenstraße 62-66
44135 Dortmund

Tel: 0231 5431-1007
Fax: 0800 6686688-38950