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Gefahrtarif

FAQ zum Gefahrtarif

Die Berufsgenossenschaften sind verpflichtet, einen Gefahrtarif aufzustellen und Gefahrklassen zu berechnen. Zweck des Gefahrtarifs ist es, den Grad der Unfallgefahr in den Unternehmen angemessen bei der Beitragsberechnung zu berücksichtigen und die Aufwendungen der Berufsgenossenschaft abgestuft nach den einzelnen Gefährdungsrisiken auf die Unternehmen der jeweiligen Gewerbezweige zu verteilen. Dabei ist durch die Zusammenfassung von Gewerbezweigen auch für einen angemessenen versicherungsmäßigen Risikoausgleich zu sorgen. Die Gefahrklassen des Gefahrtarifs stellen jeweils die Durchschnittsgefährdung aller Unternehmen der einzelnen Gewerbezweige dar und haben somit direkten Einfluss auf die Höhe des Beitrages.

Der 3. Gefahrtarif der BG BAU tritt ab dem 1. Januar 2018 in Kraft. Er basiert auf dem Unfallverzeichnis der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, in welchem die Unfalllasten und Arbeitsentgelte aller beteiligten Unternehmen aus den Jahren 2012 bis 2015 berücksichtigt worden sind.

Wesentliche Änderungen im Überblick:

  • Neuberechnung der Gefahrklassen
  • Ausgliederung der Zimmererarbeiten in eine eigene Tarifstelle
    (Die Unfallbelastung lässt es nicht mehr zu, dass Zimmererarbeiten und die Gewerbezweige der Tarifstelle „Bauwerksbau“ in einer gemeinsamen Tarifstelle zusammengefasst werden.)
  • Umbenennung des Gewerbezweiges "Baudienstleistungen" in "Bau- und Gebäudedienstleistungen"
  • Umbenennung des Gewerbezweiges "freiwillige Versicherung" in "Unternehmer- und freiwillige Versicherung"
  • Ergänzung der Gewerbe- und Teilgewerbezweige in den Klammerzusätzen

Der neue Gefahrtarif sowie umfangreiche Informationen und Arbeitshilfen stehen Ihnen in der rechten Menüleiste zum Ausdruck oder Download zur Verfügung.

 
Einfach erklärt: Die Vorteile der Haftungsübernahme
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