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Höchstjahresarbeitsverdienst

Anpassung des Höchstjahresarbeitsverdienstes - Für 2016 gilt eine neue Grenze

Die Unfallversicherungsträger haben im Gegensatz zu anderen Sozialversicherungszweigen keine Beitragsbemessungsgrenze, sondern stattdessen ein arbeitnehmerbezogenen Höchstjahresarbeitsverdienst (Höchst-JAV) zu beachten.

Nur bis zu dieser Grenze muss das Arbeitsentgelt im Lohnnachweis und „Datenbaustein Unfallversicherung“ nachgewiesen werden. Zu beachten ist dabei aber, dass das Entgelt bis zur Kappungsgrenze nachweispflichtig ist, auch wenn ein Arbeitnehmer im laufenden Jahr im Unternehmen eintritt oder ausscheidet.

Die BG BAU musste aufgrund gesetzlicher Vorgaben die derzeitige Satzungsregelung zum Höchst-JAV anpassen. Das Sozialgesetzbuch legt fest, dass der Höchst-JAV als Mindestmaß das Zweifache der jährlichen Bezugsgröße (durchschnittliches Arbeitsentgelt) zu betragen hat.

Um die Unternehmer nicht zusätzlich höher durch Beiträge zu belasten als notwendig, verzichtet die BG BAU auf eine Erhöhung über das gesetzliche Mindestmaß hinaus. Seit dem 01. Januar 2016 beträgt daher der Höchst-JAV 69.720 EUR. Zukünftig wird er immer entsprechend der aktuellen Bezugsgröße angeglichen.

In der Regel ist der Höchst-JAV bereits im Abrechnungsprogramm hinterlegt und muss bei Veränderung nur angepasst werden. Unternehmer sollten daher überprüfen, welcher Betrag in ihrer Lohnabrechnungssoftware hinterlegt ist.

Bei Fragen wo und ob der Höchst-JAV in Ihrer Software hinterlegt ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Softwarehersteller. Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.