Die BG BAU
Presse
Mitglieder / Beiträge
Versicherte
Reha / Leistungen
Prävention
ASD der BG BAU
Service
Kooperationen
Seminare
Reha / Leistungen Leistungen an Hinterbliebene

Leistungen an Hinterbliebene

Leistungen an Hinterbliebene

Grundsätzliches

Leider kommt es trotz aller Unfallverhütungsmaßnahmen auch zu tödlichen Arbeitsunfällen oder tödlich verlaufenden Berufskrankheiten. Die BG BAU steht Ihnen als kompetenter Partner zur Seite und sichert die Hinterbliebenen mit finanziellen Leistungen ab. Folgende Leistungen können erbracht werden:

Sterbegeld und Überführungskosten

Hinterbliebenenrenten

Witwen- oder Witwerrente

Waisenrente

Beihilfen

Anspruchsberechtigt sind neben Witwen und Witwer auch eingetragene Lebenspartnerinnen und Lebenspartner.

Sterbegeld und Überführungskosten

Sterbegeld

Zur Bezahlung der Bestattungskosten für eine durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit verstorbene versicherte Person leistet die BG BAU einmalig ein Sterbegeld. Werden die Kosten der Bestattung nicht durch die Hinterbliebenen getragen, sondern durch Dritte, so bekommt auch dieser Personenkreis die tatsächlich entstandenen Kosten, jedoch nur bis zur Höhe des Sterbegeldes, erstattet.

Überführungskosten

Neben dem Sterbegeld können unter bestimmten Voraussetzungen auch Kosten für die Überführung der verstorbenen Person an den Ort der Bestattung gewährt werden, sofern der Tod nicht am Ort der ständigen Familienwohnung eingetreten ist.

Hinterbliebenenrenten

Renten an Hinterbliebene sollen den Familienangehörigen von Versicherten bzw. deren eingetragenen Lebenspartnern den entfallenden Unterhalt ersetzen.

Witwen- oder Witwerrente

Witwen und Witwer sowie eingetragene Lebenspartnerinnen und Lebenspartner erhalten eine Hinterbliebenenrente für zwei Jahre, solange in dieser Zeit keine Wiederheirat erfolgt. Sie beträgt 30 Prozent des Jahresarbeitsverdienstes der verstorbenen versicherten Person.

Um die Umstellung auf den fehlenden Unterhalt zu erleichtern, erhalten Witwen und Witwer sowie eingetragene Lebenspartnerinnen und Lebenspartner bei Tod einer versicherten Person infolge des Versicherungsfalls ab dem Todestag und die folgenden drei Kalendermonate eine erhöhte Rente.

Von einem erhöhten Unterhaltsbedarf für die Hinterbliebenen geht der Gesetzgeber aus, sofern bestimmte Lebensbedingungen vorliegen. Witwen und Witwer sowie eingetragene Lebenspartnerinnen und Lebenspartner können dann eine Rente in Höhe von 40 Prozent des Jahresarbeitsverdienstes erhalten. Das ist der Fall, wenn die berechtigte Person mindestens 47 Jahre alt ist oder ein Kind erzieht oder erwerbsgemindert ist.

Eigenes Einkommen wird auf die Hinterbliebenenrente, nicht jedoch auf die erhöhte Rente während der ersten drei Monate, angerechnet.

Zusätzlich kann ein Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung (DRV) bestehen. Dort muss ein Antrag gestellt werden. Wegen des Zusammentreffens beider Hinterbliebenenrenten wird in aller Regel ein Teil der Rente der BG BAU auf die der Rentenversicherung angerechnet.

Witwen- oder Witwerrente wird gemäß § 65 Abs. 5 SGB VII auf Antrag auch an überlebende Ehegatten gezahlt, die wieder geheiratet haben, wenn die erneute Ehe aufgelöst oder für nichtig erklärt ist und sie im Zeitpunkt der Wiederheirat Anspruch auf eine solche Rente hatten.

Waisenrente

Hinterlässt die versicherte Person Kinder unter 18 Jahren, haben diese grundsätzlich einen Anspruch auf Waisenrente. Bei Halbwaisen beträgt die Rente 20 Prozent, bei Vollwaisen 30 Prozent des Jahresarbeitsverdienstes der versicherten Person.

Die Waisenrente wird über das 18. Lebensjahr hinaus, längstens jedoch bis zum 27. Lebensjahr gezahlt, sofern die Voraussetzungen gemäß § 67 Abs. 3 Nr. 2 SGB VII erfüllt sind.

Seit 01.07.2015 entfällt für Waisenrenten über das 18. Lebensjahr hinaus die Einkommensanrechnung, so dass ab diesem Zeitpunkt die Waisenrenten unabhängig von den Einkommensverhältnissen in voller Höhe gezahlt werden.

Alle Hinterbliebenenrenten aufgrund des Todes der gleichen versicherten Person dürfen zusammen höchstens 80 Prozent des Jahresarbeitsverdienstes des Verstorbenen oder der Verstorbenen erreichen, anderenfalls werden sie anteilig gekürzt.

Beihilfen

Ist die versicherte Person, bei der ein anerkannter Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit vorgelegen hat, verstorben und der Tod nicht Folge des Versicherungsfalles, haben Hinterbliebene keinen Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente.

Hatte die versicherte Person zur Zeit ihres Todes Anspruch auf eine Versichertenrente nach einer Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) von 50 Prozent oder mehr oder auf mehrere Renten, deren Vomhundertsätze zusammen mindestens die Zahl 50 erreichen, erhalten Hinterbliebene eine einmalige Beihilfe in Höhe von 40 Prozent des Jahresarbeitsverdienstes der verstorbenen versicherten Person.

Für Vollwaisen, die bei Tod der versicherten Person infolge eines Versicherungsfalls Anspruch auf Waisenrente hätten, erhalten eine einmalige Beihilfe von 40 Prozent des Jahresarbeitsverdienstes. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass sie zur Zeit des Todes der versicherten Person mit ihr in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben und von ihr überwiegend unterhalten worden sind. Sofern mehrere Waisen vorhanden sind, wird die Waisenbeihilfe gleichmäßig verteilt.

Hat die verstorbene versicherte Person länger als 10 Jahre eine Versichertenrente nach einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von 80 Prozent oder mehr bezogen und ist nicht an den Folgen des Versicherungsfalles verstorben, so kann den Hinterbliebenen unter bestimmten Voraussetzungen anstelle der einmaligen Beihilfe eine laufende Beihilfe bis zur Höhe einer Hinterbliebenenrente gezahlt werden.

 
Internetportale

Projekt ProBudget

Kniebeschwerden?
None

Unser Kniekolleg hilft.