GISBAU
WINGIS
Produktgruppen
Publikationen
Fachthemen
Sicherheitsdatenblatt
Servicebereich
 
e-learning A - Z Verzeichnis der Abkürzungen

Verzeichnis der Abkürzungen

Verzeichnis der Abkürzungen

Abkürzung

Erläuterung

Abiotisch

Nicht durch Lebewesen bedingt, d.h. Licht, Wärme, Wasser, mechanische und chemische Faktoren

Abl

Amtsblatt der Europäischen Union

ADN

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf Binnenwasserstraßen

ADR

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße

Aerob

Unter Sauerstoffzufuhr

AFNOR

Association Francaise de Normatisation; NF-Normen

Akut

Schnell verlaufend, plötzlich auftretend

Anaerob

Ohne Sauerstoffzufuhr

ANSI/ASTM

American National Standards Institute/ American Society for Testing and Materials

AOX

Organisch gebundene Halogene

ATE

Schätzwert Akute Toxizität (CLP-Verordnung)

AVV

Abfallverzeichnis-Verordnung

BAuA

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

BCF

Biokonzentrationsfaktor

BCFSS

Steady-state-Biokonzentrationsfaktor (keine Änderung über längeren Zeitraum)

BG/BGIA-Empfehlungen

jetzt: EGU

BGI

Berufsgenossenschaftliche Informationen, Bezeichnung hat sich seit dem 1.Mai 2014 geändert: siehe DGUV Informationen

BGIA

Alte Bezeichnung für das Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz, jetzt: IFA

BGR

Berufsgenossenschaftliche Regeln, Bezeichnung hat sich seit dem 1.Mai 2014 geändert: siehe DGUV Regeln

BSB5

Biologischer Sauerstoffbedarf (nach 5 Tagen)

BSI

British Standards Institute; BS-Normen

CAS

Chemical Abstracts Service

CE-Kennzeichnung

Kennzeichnung nach EU-Recht für frei verkehrsfähige Industrieerzeugnisse, dazu zählt auch die Persönliche Schutzausrüstung.

CEN

Europäisches Komitee für Normung

CLP

CLP-Verordnung = Verordnung über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (Verordnung (EG) Nr. 1272/2008)

cmr

Karzinogen, mutagen und reproduktionstoxisch

COSHH

Control of Substances Hazardous to Health Regulations

CSA

„chemical safety assessment“, Stoffsicherheitsbeurteilung (REACH)

CSB

Chemischer Sauerstoffbedarf

CSR

„chemical safety report“, Stoffsicherheitsbericht (REACH)

D204

Relative Dichte (Verhältnis zwischen der Masse eines bestimmten Volumens der Prüfsubstanz, gemessen bei 20 °C, und der Masse des gleichen Volumens Wasser, bestimmt bei 4 °C)

ρ

Dichte eines Stoffes

Dermal

Aufnahme durch die Haut

DGUV

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

 DGUV Informationen

Neue Bezeichnung seit 1.Mai 2014 für die BGI, es hat sich auch die Nummerierung geändert.

 DGUV Regeln

Neue Bezeichnung seit 1.Mai 2014 für die BGR, es hat sich auch die Nummerierung geändert.

DIN

Deutsches Institut für Normung, Sitz in Berlin

DNEL

„Derived No-Effect Level“, Grenzwert nach REACH

DMEL

„Derived Minimal Effect Level“

DOC

Gelöster organischer Kohlenstoff  (Dissolved Organic Carbon)

EAK-Nummer

Europäische Abfallartenkatalognummer

EC50

Mittlere effektive Konzentration, die 50% der Daphnien innerhalb der Prüfzeit schwimmunfähig macht.

EbC50

mittlere Hemmkonzentration (Inhibitionskonzentration) des Wachstums

ErC50

mittlere Hemmkonzentration (Inhibitionskonzentration) der Wachstumsrate

EyC50

Anderes Kürzel für die mittlere Hemmkonzentration (Inhibitionskonzentration) des Wachstums

ECB

Europäisches Chemikalienbüro

ECHA

Europäische Agentur für chemische Stoffe (REACH)

EG-Nummer

Zu den EG-Nummern gehören die EINECS-, ELINCS- und NLP-Nummern.

EGU

Empfehlungen Gefährdungsermittlung der Unfallversicherungsträger (frühere BG/BIA- bzw. BG/BGBIA-Empfehlungen)

EINECS

Europäisches Altstoffverzeichnis

ELINCS

Verzeichnis der angemeldeten neuen Stoffe

EMKG

Einfaches Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe von der BAuA

ERI-Cards

Emergency Response Intervention Cards

GESTIS-Stoffdatenbank

Gefahrstoffdatenbank des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)

GHS

Globally Harmonised System of Classification and Labelling
UN-Regeln für die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien, die mit der CLP-Verordnung in europäisches Recht umgesetzt wurden.

GISBAU

Gefahrstoff-Informationssystem der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

GLP

Gute Laborpraxis

GWP

Treibhauseffektpotenzial

H-Sätze

Gefahrenhinweise (CLP-Verordnung)

IBC

International Bulk Chemical Code (=Großpackmittel)

IC

Anorganischer Kohlenstoff (Inorganic Carbon).      

IC50

Konzentration, bei der für einen gegebenen Parameter, z. B. Wachstum, eine 50%ige Hemmung zu verzeichnen ist.

ICAO/IATA

International Civil Aviation Organisation/International Air Transport Association-Dangerous Goods Regulations = Gefahrguttransport im Luftverkehr

IFA

Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

IMDG

Internationaler Code für die Beförderung gefährlicher Güter mit Seeschiffen

In vitro

Im (Reagenz)Glas, außerhalb des lebenden Organismus

In vivo

In einem lebenden Organismus

Inhalativ

Einatmen, Aufnahme durch die Atmungsorgane

ISO

International Standard Organisation = Internationale Organisation für Normung,

Sitz in Genf

IUPAC

The International Union of Pure and Applied Chemistry

JIS

Japanischer Industriestandard  (Japanese Industrial Standard)

K1

Carc. Cat.1: Stoffe, die auf den Menschen bekanntermaßen krebserzeugend wirken.

K2

Carc. Cat.2: Stoffe, die als krebserzeugend für den Menschen angesehen werden sollten.

K3

Carc. Cat.3: Stoffe, die wegen möglicher krebserzeugender Wirkung beim Menschen Anlass zu Besorgnis geben, über die jedoch ungenügend Informationen für eine befriedigende Beurteilung vorliegen.

Kd

Verteilungskoeffizient

KOC

Adsorptionskoeffizient

KOW

Verteilungskoeffizient für Octanol/Wasser (siehe auch POW )

LC50

=mittlere Letalkonzentration =Median-Letalkonzentration

 LC50 ist eine statistisch errechnete Konzentration einer Substanz, die voraussichtlich bei 50 % der für eine bestimmte Zeit exponierten Tiere während der Exposition oder innerhalb eines bestimmten Zeitraums danach zum Tode führt.

LC50

= Konz. im Wasser, die 50% der Fische innerhalb der Prüfzeit tötet.

LD50

=mittlere Letaldosis =Median-Letaldosis.

LD50 ist eine statistisch errechnete Einzeldosis einer Substanz, die voraussichtlich bei 50 % der exponierten Tiere zum Tode führt.

LOEL / LOEC

Niedrigste Dosis / Konzentration, bei der eine Wirkung beobachtet wird

LTwS

Lagerung und Transport wassergefährdender Stoffe, Schriftenreihe des Umweltbundesamtes

M1

Mut. Cat. 1: Stoffe, die auf den Menschen bekanntermaßen erbgutverändernd wirken.

M2

Mut. Cat. 2: Stoffe, die als erbgutverändernd für den Menschen angesehen werden sollten.

M3

Mut. Cat. 3: Stoffe, die wegen möglicher erbgutverändernder Wirkung auf den Menschen zu Besorgnis Anlass geben.

MARPOL

Internationale Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe

M-Faktor

Multiplikationsfaktor für als akut wassergefährdend oder als chronisch wassergefährdend der Kategorie 1 eingestuften Stoffe

Sie werden bei der Einstufung von Gemischen zur Berücksichtigung der hochtoxischen Bestandteile verwendet.

MTD

=Maximal verträgliche Dosis = maximum tolerated dose

Höchste Dosis, die bei Tieren Anzeichen einer Toxizität verursacht, ohne jedoch wesentliche Auswirkungen auf die Überlebenszeit der Tiere während der jeweiligen Testdauer zu zeigen.

NEL

no effect-level
Maximale Konzentration oder Dosis eines Stoffes, die Tieren verabreicht werden kann, ohne toxische Wirkungen hervorzurufen.

NLP

No-longer Polymere

NOAEL

=no observed adverse effect level

Dosis ohne beobachtete schädigende Wirkung

NOEL / NOEC

= no observed effect level / no observed effect concentration

Tierexperimentell festgelegte höchste Dosis / Konzentration, bei der keine Wirkung (schädigender Effekt) mehr nachweisbar ist.

ODP

Ozonabbaupotential

OECD

Organisation for Economic Cooperation and Development

OEG   

Obere Explosionsgrenze

OEL

Occupational Exposure Limits = Arbeitsplatzgrenzwerte

Oral

Aufnahme durch den Mund

PEC

„predicted effect concentration“, vorhergesagte Umweltkonzentration

PNEC

„predicted no-effect concentration“, vorausgesagter auswirkungsloser Wert

POW

Verteilungskoeffizient für Octanol/Wasser (auch KOW)

PBT

Persistent und bioakkumulierbar und toxisch (REACH-Verordnung)

pH

Negativer dekadischer Logarithmus der Wasserstoffionen-Konzentration

POCP

photochemische Bildungspotenzial

PSA

Persönliche Schutzausrüstung

P-Sätze

Sicherheitshinweise (CLP-Verordnung)

QSAR

„quantitative structure activity relationships“, Struktur-Wirkungs-Beziehungen

RE

Fruchtschädigend (entwicklungsschädigend)

RF

Fortpflanzungsschädigend

RF 1, RE 1

Repr. Cat. 1: Stoffe, die beim Menschen die Fortpflanzungsfähigkeit (Fruchtbarkeit) bekanntermaßen beeinträchtigen

RF 2, RE 2

Repr. Cat. 2: Stoffe, die als beeinträchtigend für die Fortpflanzungsfähigkeit (Fruchtbarkeit) des Menschen angesehen werden sollten

RF 3, RE 3

Repr. Cat. 3: Stoffe, die wegen möglicher Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit (Fruchtbarkeit) des Menschen zu Besorgnis Anlass geben

REACH

REACH-Verordnung = Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (Verordnung (EG) Nr. 1907/2006)

RID

Ordnung über die internationale Eisenbahnbeförderung gefährlicher Güter

R-Sätze

Hinweise auf besondere Gefahren (Stoff- und Zubereitungs-Richtlinie)

SNV

Schweizerische Normen-Vereinigung

S-Sätze

Sicherheitsratschläge (Stoff- und Zubereitungs-Richtlinie)

STOT

Spezifische Zielorgan-Toxizität

SVHC

„Substances of Very High Concern“
= Stoffe und Gemische, die besonders besorgniserregend sind und unter die Zulassung gemäß REACH-Verordnung fallen können.

TC

Gesamtkohlenstoff (Total Carbon)

ThCO2

Theoretisches Kohlendioxid

ThSB

Theoretischer Sauerstoffbedarf

TOC

Gesamter organischer Kohlenstoff (Total Organic Carbon)

TRbF

Technischen Regeln für brennbare Flüssigkeiten

TRBS

Technische Regeln für Betriebssicherheit

TRG

Technische Regeln für Druckgase

TRGS

Technische Regeln für Gefahrstoffe

UEG   

Untere Explosionsgrenze

UVCB-Stoffe

Realstoffe mit (teilweiser) ungeklärter Zusammensetzung

vPvB

Sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (REACH-Verordnung)

WGK

Wassergefährdungsklasse

WINGIS

WINGIS als CD, im Internet oder als WINGIS mobile auf Smartphones und Tablet PCs ist das GISBAU-Werkzeug mit Betriebsanweisungsentwürfen für Produkte aus dem Baubereich und dem Reinigungsgewerbe. Die  Betriebsanweisungsentwürfe sind in verschiedenen Sprachen übersetzt. Die CD enthält zusätzlich ein Gefahrstoffverzeichnis, ein Modul zum Erstellen von Betriebsanweisungen und einen Gefahrgutrechner.

 Download als pdf-Datei

 
Kontakt

BG BAU - GISBAU
Hungener Str. 6
60389 Frankfurt am Main
Telefon: 069 4705-279

E-Mail