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Sicherheitsdatenblatt Vorschriften/ Regeln

Vorschriften/ Regeln

Vorschriften/ Regeln

Wer als Hersteller, Einführer oder erneuter Inverkehrbringer gefährliche Stoffe oder gefährliche Gemische in Deutschland in den Verkehr bringt, hat den Abnehmern spätestens bei der ersten Lieferung kostenlos ein Sicherheitsdatenblatt in deutscher Sprache zu übermitteln. Auch für nicht gefährliche Gemische haben Hersteller, Einführer oder erneute Inverkehrbringer auf Anforderung von gewerblichen Kunden ein Sicherheitsdatenblatt zur Verfügung zu stellen.

Seit dem 1.Juni 2007 gilt die Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH) in allen europäischen Mitgliedstaaten, mit der die Sicherheitsdatenblatt-Richtlinie 91/155/EWG außer Kraft gesetzt wurde. Im Anhang II ist ein Leitfaden für die Erstellung des Sicherheitsdatenblatts veröffentlicht, der am 28.05.2015 durch die Verordnung (EU) 2015/830 geändert wurde. Nähere Informationen zu den Neuerungen bezüglich des Sicherheitsdatenblatts durch REACH finden Sie hier.

Im Folgenden können relevante Regeln und Vorschriften herunterladen werden: 

Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18.Dezember 2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH), zur Schaffung einer Europäischen Agentur für chemische Stoffe, zur Änderung der Richtlinie 1999/45/EG und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 793/93 des Rates, der Verordnung (EG) Nr. 1488/94 der Kommission, der Richtlinie 76/769/EWG des Rates sowie der Richtlinien 91/155/EWG, 93/67/EWG, 93/105/EG und 2000/21/EG der Kommission.

Verordnung (EU) 2015/830 der Kommission vom 28. Mai 2015 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH). Diese Verordnung ändert den Anhang II „Anforderungen an die Erstellung des Sicherheitsdatenblatts" der REACH-Verordnung, davor geändert durch die Verordnung (EU) Nr. 453/2010 der Kommission vom 20. Mai 2010.
Sie gilt ab dem 1. Juni 2015.

Verordnung (EG) Nr. 440/2008 der Kommission vom 30.Mai 2008 zur Festlegung von Prüfmethoden gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) (Prüfmethoden-Verordnung)
Diese Verordnung gilt seit dem 1.Juni 2008.
Der Anhang V der Stoff-Richtlinie 67/548/EGWG ist seit dem 1.Juni 2008 aufgehoben. Alle Bezugnahmen auf diesen Anhang V gelten als Bezugnahmen auf die Prüfmethoden-Verordnung.
Die Prüfmethoden-Verordnung wurde durch folgende ATPs
- 23.07.2009 durch die Verordnung (EG) Nr.761/2009
- 08.12.2010 durch die Verordnung (EU) Nr. 1152/2010
- 06.07.2012 durch die Verordnung (EU) Nr. 640/2012
- 24.01.2014 durch die Verordnung (EU) Nr. 260/2014
- 15.07.2014 durch die Verordnung (EU) Nr. 900/2014
- 07.12.2015 durch die Verordnung (EU) Nr. 2016/266
um neue Prüfmethoden (Testmethoden) ergänzt.

Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16.Dezember 2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen, zur Änderung und Aufhebung der Richtlinien 67/548/EWG und 1999/45/EG und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (= EU-GHS- oder CLP-Verordnung)
Diese Verordnung ist am 20.Januar 2009 in Kraft getreten. Die Titel II (Gefahreneinstufung), III (Gefahrenkommunikation durch Kennzeichnung) und IV (Verpackung) gelten für Stoffe ab dem 1.12.2010 und für Gemische ab dem 1.6.2015.).
Die Änderungsverordnungen (ATP) der CLP-Verordnung:
- 1.ATP VO (EG) Nr. 790/2009 vom 10. August 2009
- 2.ATP VO (EU) Nr. 286/2011 vom 10. März 2011
- 3.ATP VO (EU) Nr. 618/2012 vom 10. Juli 2012
- 4.ATP VO (EU) Nr. 487/2013 vom 8. Mai 2013
- 5.ATP VO (EU) Nr. 944/2013 vom 2. Oktober 2013
- 6.ATP VO (EU) Nr. 605/2014 vom 5. Juni 2014
- Korrektur: VO (EU) Nr. 1297/2014 vom 5. Dezember 2014
- 7.ATP VO (EU) Nr. 2015/1221 vom 24. Juli 2015
- 8.ATP VO (EU) Nr. 2016/918 vom 19. Mai 2016
- 9.ATP VO (EU) Nr. 2016/1179 vom 19. Juli 2016
- 10.ATP VO (EU) Nr. 2017/776 vom 4. Mai 2017
finden Sie hier.

Die CLP-Verordnung wurde am 20.01.2011 und am 10.04.2015 berichtigt.

Leitlinien zur Erstellung von Sicherheitsdatenblättern
Die Leitlinien liefern umfangreiche Informationen zur Umsetzung der REACH-Verordnung, sind aber nicht rechtsverbindlich. Sie werden von der ECHA auf ihrer Internet-Seite veröffentlicht.

TRGS 220 "Nationale Aspekte beim Erstellen von Sicherheitsdatenblättern"  (ehemals Bekanntmachung 220)
Sie wurde am 23.03.2017 im Gemeinsamen Ministerialblatt veröffentlicht. Die TRGS 220 ergänzt die "Leitlinien zur Erstellung von Sicherheitsdatenblättern" der ECHA um nationale Anforderungen, wenn Stoffe und Gemische in Deutschland in Verkehr gebracht werden.

Bekanntmachung 408 "Anwendung der GefStoffV und TRGS mit dem Inkrafttreten der CLP-Verordnung", veröffentlicht am 27.01.2010 im Gemeinsamen Ministerialblatt, ergänzt und geändert am 15.3.2012.
Diese Bekanntmachung erläutert Maßnahmen und Vorgehensweisen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, die während der in der CLP-Verordnung genannten Übergangsfristen zu berücksichtigen sind. Der Arbeitgeber wird während des Umstellungsprozesses, der sich aus der neuen Einstufung und Kennzeichnung ergibt, im Hinblick auf den Arbeitsschutz unterstützt.

Stoffrichtlinie 67/548/EWG (konsolidierte Fassung)
Außer Kraft gesetzt seit 01.06.2015!

Zubereitungsrichtlinie 1999/45/EG (konsolidierte Fassung)
Außer Kraft gesetzt seit 01.06.2015!

EUR-Lex
Das Portal zum Recht der Europäischen Union

BMJ
Das Bundesministerium der Justiz stellt in einem gemeinsamen Projekt mit der juris GmbH für interessierte Bürgerinnen und Bürger nahezu das gesamte aktuelle Bundesrecht kostenlos im Internet bereit.

Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
Die Umsetzung der REACH- als auch der CLP-Verordnung machte eine Anpassung der Gefahrstoffverordnung erforderlich. Die letzten Änderungen wurden am 18.11.2016 im Bundesgesetzblatt Teil 1 S.2549 und am 29.3.2017 im Bundesgesetzblatt Teil 1 S.626 verkündet.

 
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