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Prävention macht stark - auch deinen Rücken

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Präventionskampagne "Prävention macht stark - auch Deinen Rücken"" Gefährdungen erkennen

Gefährdungen erkennen

Gefährdungen erkennen

Es existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Belastungen des Rückens und der Gelenke, für die jeweils geeignete Beurteilungsverfahren erforderlich sind. Um die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung bei physischen Belastungen zu erleichtern, empfehlen wir folgendes Vorgehen entsprechend der BGI/GUV-I 7011.


Orientierende Gefährdungsbeurteilung:

Anhand einer Checkliste (BGI/GUV-I 7011, Anhang1) für betriebliche Praktiker kann sehr schnell ein Überblick über mögliche Gefährdungen gewonnen werden. Wird mindestens ein Punkt der Checkliste mit „Ja“ beantwortet, sollten Maßnahmen ergriffen werden, um die Belastungen zu vermindern. Können Belastungen nicht eindeutig erkannt bzw. nicht wirksam gemindert werden, so ist eine vertiefende Gefährdungsbeurteilung notwendig.


Vertiefende Gefährdungsbeurteilung:

Folgende Verfahren (BGI/GUV-I 7011, Anhang 2) können angewandt werden:

Leitmerkmalmethode Heben, Halten, Tragen

NIOSH-Grenzlast-Verfahren und/oder OWAS-Methode

Diese Verfahren richten sich an Unternehmer, beauftragte Beschäftigte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte.


Unterstützung durch externe Spezialisten:

Kann kein passendes Beurteilungsverfahren angewendet werden oder bleiben Fragen bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung bzw. bei der Auswahl wirksamer Methoden, können arbeitswissenschaftliche Experten, Arbeitsgestalter, Arbeitsmediziner, etc. hinzugezogen werden.

Eine umfangreiche Zusammenstellung der Verfahren mit den zugehörigen Anwendergruppen sowie arbeitswissenschaftliche Messmethoden der Belastungsanalyse stehen im Anhang 3 der BGI/GUV-I 7011. Das CUELA-Messverfahren findet bei der BG BAU eine breite Anwendung. Es können damit die Belastungen des Muskel-Skelett-Systems, wie sie bei einer Vielzahl beruflicher Tätigkeiten anzutreffen sind, unmittelbar am Arbeitsplatz unter realen Arbeitsbedingungen gemessen werden.

Eine umfangreiche Unterstützung zur Verbesserung Ihrer Arbeitsabläufe finden Sie auf der CD-ROM der BG BAU oder auf der Internetseite www.bgbau-medien.de zur Gefährdungsbeurteilung. 34 Handlungshilfen bieten dem Nutzer einen tätigkeitsorientierten Zugang und bieten Anregungen und Informationen, um die Arbeit im Unternehmen nach Gefährdungen und Belastungen beurteilen und Maßnahmen einleiten zu können.

Als Einstieg zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung hat die BG BAU auch Kurz-Handlungshilfen für Kleinbetriebe erstellt. Sie umfassen häufig auftretende Gefährdungen aus Tätigkeitsbereichen mit erfahrungsgemäß vielen Unfällen.