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Sonnenstich:

Ein Sonnenstich entsteht durch die übermäßige Wärmeeinwirkung auf den Kopf, was zu einem Wärmestau im Kopf und einer Reizung der Hirnhäute führt.

Symptome: Nackensteifigkeit, starke Kopfeschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Unruhe, hochroter Kopf.


Hitzeerschöpfung:

Bei einer Hitzeerschöpfung kommt es zu einer Überwärmung des gesamten Körpers mit Erhöhung der Körpertemperatur zwischen 37°C und 40°C. Zugrunde liegt neben der erhöhten Wärmeeinwirkung eine Austrocknung des Körpers durch zu starkes Schwitzen mit Entstehung eines Kreislaufschockzustandes.

Symptome: Kopfschmerzen, Blässe, Übelkeit, Schüttelfrost, auffällige Blässe im Gesicht, schneller Puls, evtl. Blutdruckabfall.


Hitzschlag:

Bei einem Hitzschlag als stärkste Form einer Hitzeerschöpfung tritt eine über 40°C erhöhte Körpertemperatur auf. Das körpereigene Kühlungssystem fällt aus, eine Wärmeabgabe an die Umgebung findet nicht mehr statt.

Symptome sind: Atembeschwerden, heiße und trockene Haut, taumelnder Gang, schneller Puls, Schockzustand, Bewusstseinsstörungen mit der Gefahr des schnell eintretenden Todes, hohe Körpertemperatur.


Augenschäden:

Im Sonnenlicht lassen sich ein unsichtbarer Anteil, das UV-Licht, und ein sichtbarer Anteil, das weiße Licht, unterscheiden. Beide Anteile können das Auge unterschiedlich in Mitleidenschaft ziehen.  Die im Sonnenlicht vorhandene UV-Strahlung kann akut zur Reizung der Bindehaut und Hornhaut in den Augen führen, wobei nach 1 – 2 Tagen in der Regel wieder eine völlige Heilung eintritt. Aber die UV-Strahlen können auch zu chronischen Schäden der Netzhaut des Auges führen und die Entwicklung der Linsentrübung (Grauer Star) auslösen. Dies ist ein fortschreitender, irreversibler Prozess, der bis zur Erblindung führen kann. Die Strahlungsintensität kann hier weit unterhalb derjenigen liegen, die zu einer akuten Hornhaut- oder Bindehautentzündung führt. Entscheidend ist vielmehr die lange, oft jahrzehntelange Einwirkzeit.


Sonnenbrand:

Der Sonnenbrand ist eine Verbrennung der Haut. Er entsteht als Folgeeffekt der DNA-Schädigung (Träger der Erbinformation). Er erscheint wenige Stunden nach der UV-Exposition und erreicht sein Maximum etwa 16 bis 24 Stunden nach der Bestrahlung. In der Regel klingt er nach 2 - 3 Tagen wieder ab. Erkennbar ist eine Hautrötung, die durch eine Vergrößerung und verstärkte Füllung der Blutgefäße entsteht.

Je nach Schwere des Sonnenbrandes kommt es auch zu Entzündungen, Blasenbildung, Schälung der Haut, Fieber und Übelkeit.

Sonnenbrand wird hauptsächlich durch das UV-B im Sonnenlicht verursacht, der Beitrag des UV-A sollte aber trotzdem nicht vernachlässigt werden. Ein schwerer Sonnenbrand wirkt sich auch langfristig negativ auf die Hautstruktur aus und kann noch Jahre später von einem Hautarzt diagnostiziert werden.


Hautkrebs durch UV- Strahlung:

UV-Strahlung verursacht Schädigungen des Erbgutes (Erbinformation) und diese führen wiederum zu dauerhaften Erbgut-Veränderungen (sogen. Mutationen) in den Genen (Erbgutträger), die dann für die Krebsentstehung ausschlaggebend sind.

Man unterscheidet zwischen malignen Melanomen (Schwarzer Hautkrebs) und nicht-melanomen Hautkrebs (Weißer Hautkrebs).

Der schwarze Hautkrebs entsteht an überwiegend bekleideten Körperstellen, so dass davon ausgegangen wird, dass eher hohe UV-Bestrahlungen in der Kindheit und Jugendzeit Verursacher und damit nicht dem Arbeitsleben des Beschäftigten zuzuordnen sind.

Der weiße Hautkrebs entsteht vor allem durch langjährige Exposition der Haut mit UV-Strahlung. Wie eine Berufskrankheit anzuerkennen sind die multiplen aktinischen Keratosen (eine Vorstufe des Plattenepithelkarzinoms) und das Plattenepithelkarzinom selbst.

Eine besonders starke krebsauslösende Wirkung beim weißen Hautkrebs haben Wellenlängen zwischen 305 und 295 nm der UV-B-Strahlung, die ja nicht durch die Ozonschicht gefiltert wird. Neben diesen Schäden sorgen auch die bis ins Bindegewebe eindringenden UV-A-Strahlen langfristig für Hautveränderungen (Haut verliert Elastizität, trocknet aus, wird faltig.