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Ergonomisch sitzen

Richtiges Sitzen:

  • Nicht „die“ Sitzposition, sondern die Dynamik des Sitzens ist entscheidend – die „nächste“ (Sitz-)Position ist deshalb die beste!
  • Die Füße stehen flach auf dem Boden, die Unter- und Oberschenkel bilden mindestens einen Winkel von 90°.
  • Die Sitztiefe ist so zu wählen, dass ein fester Kontakt mit der Rückenlehne besteht und mindestens zwei fingerbreit Platz zwischen Sitzkante und Kniekehle ist.
  • Wenn der Stuhl eine verstellbare Lumbalstütze hat, dann muss sie sich an die untere Vorwölbung der Wirbelsäule anpassen (es ist keine seitliche Durchsicht möglich, man fühlt aber auch keinen Druck im Rücken).
  • Die Ellenbogen liegen bei hängenden Schultern locker auf der Armlehne.
  • Die Armlehne befindet sich auf Tischhöhe bzw. bei viel Tastaturarbeit etwas höher, damit die Hände ohne Knick im Handgelenk auf der Tastatur liegen.
  • Optimal ist ein Steh-Sitz-Arbeitsplatz. Dies fördert die Bewegung der Wirbelsäule und regt das Herz-Kreislauf-System an. Empfohlen werden 2 – 4 Haltungswechsel pro Stunde, wobei keine Haltung länger als 20 min. eingenommen werden sollte. Kurz und oft Aufstehen ist günstiger als eine lange Stehphase.

Einsatz von Fußstützen:

  • Bei einer Normtischhöhe von 740 mm ± 20 mm ist für Mitarbeiter unter ca. 1,65 m der Einsatz einer Fußstütze vorzusehen. Bei größeren Mitarbeitern führt eine Fußstütze eher zu angespannten Sitzhaltungen.
 
Kontakt

BG BAU
Bereich Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren
Pirnaer Landstraße 40
01237 Dresden

Kerstin Steindorf
Telefon: 0351 2572-450