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Die BG BAU Unfallversicherung von A - Z Lastenverteilung nach Entgelten (LVE)

Lastenverteilung nach Entgelten (LVE)

Das Unfallversicherungsmodernisierungsgesetz (UVMG) vom 30. Oktober 2008 sieht eine schrittweise Umstellung des bisherigen Altlastenausgleiches auf eine neue Lastenverteilung vor (§§ 176 ff. SGB VII). So sollen strukturell bedingte Belastungsunterschiede zwischen den gewerblichen Berufsgenossenschaften besser ausgeglichen werden.

Das neue Verfahren gilt ab 1. Januar 2008 und trägt zu einer Stabilisierung der Beitragsentwicklung bei. Die solidarische Aufteilung der Überaltlast aller gewerblichen Berufsgenossenschaften hat der Gesetzgeber durch zwei Umlageverfahren geregelt, zum einen nach dem Verhältnis aller Neurenten und zum anderen nach dem Verhältnis aller Entgelte. Gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Unternehmen sind von dieser Beitragserhebung befreit.

Die Beiträge zur Lastenverteilung nach Entgelten sind ohne Berücksichtigung des Grades der Unfallgefahr (Gefahrklasse) nach den Arbeitsentgelten und dem maßgeblichen Beitragsfuß zu berechnen. Arbeitsentgelte bis zu einer Grenze von 199.500 EUR (= Freibetrag 2014) bleiben bei dieser Umlage unberücksichtigt (§ 26 b der Satzung).